Skaterbahn beschäftigt Kurstadt Bad Bevensen

Politik prüft drei Standorte

+
Rasante Sprünge und Fahrten: Die Jugendlichen Bad Bevensens wünschen sich eine Skaterbahn.

Bad Bevensen. Nachdem lange über Ideen diskutiert wurde, beschäftigt sich die Bad Bevenser Politik jetzt mit drei konkreten Vorschlägen zur Errichtung einer Skaterbahn in der Kurstadt: am Rosenbad, am Markt- beziehungsweise Parkplatz oder zwischen Ämterzentrum und Jugendzentrum.

„Eine Skaterbahn am Rosenbad würde 45 000 bis 50 000 Euro kosten, weil der Untergrund dort besonders befestigt werden muss“, erklärte Dieter Behne vom Ordnungsamt der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf während der vergangenen städtischen Sozialausschussitzung. Die Umsetzung der beiden anderen Varianten würde sich zwischen 30 000 und 35 000 Euro bewegen, erklärte Behne und wies darauf hin: „Haushaltsmittel sind 2014 für diese Maßnahme bisher aber nicht bereit gestellt. Zudem muss auf jeden Fall im Vorfeld ein Schallgutachten erstellt werden, weil ja erhebliche Geräusche an so einer Anlage entstehen können.“ Kosten und Fragen der Bautechnik wurden bisher in der Diskussion noch nicht erörtert.

Lesen Sie mehr zum Thema

Gemeinsam für die Skaterbahn

Hitzige Debatte um Skaterbahn

Ob und wenn ja, welche Variante Chance auf Umsetzung hat, werden die kommenden Monate zeigen. Eines steht fest: Der Wunschstandort des Jugendparlaments, ein Areal auf dem Gelände der Kooperativen Gesamtschule (KGS), wird nicht realisiert werden können. Denn: In einem „harschen Brief“ sei ihm mitgeteilt worden, dass auf dem Grundstück keine Skaterbahn entstehen könne, berichtete Behne. Eigentümer und Träger der KGS samt Grundstück ist der Landkreis Uelzen.

Die Zahlen – und die Argumente der zu der Ausschusssitzung zahlreich erschienen Jugendlichen – wurden von den Politikern zur weiteren Diskussion in die Fraktionen aus der Sitzung zurückgegeben. Und auch einen Appell aus dem Publikum werden die Fraktionen aus dem Ausschuss mitnehmen: „Es wird in Bad Bevensen so viel für Rentner gemacht – aber nichts für Jugendliche.“

Von Wiebke Brütt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare