Abi-Schüler der KGS Bad Bevensen sollen „unbequem und abgefahren“ bleiben

In der „Pole Position“

Mit Luftballons in der Hand sagten die Schüler „Auf Wiedersehen“. Foto: Bautsch-Ludolfs

ute Bad Bevensen. An was werde ich mich erinnern, wenn ich an meinen Schulbesuch denke? Dieser Frage ging Loisa Kruse, Jahrgangssprecherin des Abiturjahrgangs 2013, auf der gestrigen Abiturentlassungsfeier der Fritz-Reuter-Schule nach.

„In der Oberstufe haben wir zwei Jahre diskutiert und uns aufgeregt und es gab Abstimmungen, ob überhaupt abgestimmt werden sollte“, so die Sprecherin. Mit dem Abitur und den ganzen Komitees und Drumherum, sei es der Tag X, der Tanzkurs oder die Klassenfahrten, wuchs die Gemeinschaft. Ganz klar: „Wenn einer von uns Hilfe braucht, sind alle zur Stelle!“ Anrührende Gedanken, die manchen zu Tränen rührten. Wie auch der tolle, kreative Abi-Film aus Sicht einer heutigen Abiturientin aus dem Jahre 2973, die beim Fotoalbumdurchblättern in Erinnerungen schwelgt, etwa über die Mottotage mit entsprechendem Outfit. Im launigen Dialog übertrugen Gesamtschuldirektorin Christel Auer und Gymnasialzweigleiter Hartmut Wingert das diesjährige Abimotto „bABIcue – wir sind heiß und brauchen Kohle“ auf den schulischen Jahrgang mit dem wohlmeinenden Rat: „Bleibt unbequem und etwas abgefahren!“.

Dass sie mit dem Abitur eine gute Ausgangsposition geschaffen haben, sozusagen in der „Pole Position“ sind, erklärte die stellvertretende Bürgermeisterin Bad Bevensens, Ellen Laas. Sich nicht aus der Bahn schmeißen zu lassen, Ressourcen effizient einzusetzen, jedoch auch Einsatz für Freunde, Familie und gesellschaftliche Belange zu zeigen, forderte sie.

„Probieren sie sich aus, aber kommen sie wieder“, schloss sich Landrat Dr. Heiko Blume an und Pastor Hermann-Georg Meyer wünscht, dass die Abiturienten „mit Gott auf du und du bleiben“.

Wohlmeinende Worte, Dank, Musikbeiträge, ein Dating-Spiel mit Lehrkräften, dann standen Auszeichnungen an und es kam zur Zeugnisausgabe. Von 70 Schülerinnen und Schülern haben 63 ihr Abitur geschafft.

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