Bahnhofstraße Bienenbüttel: Arbeiten beginnen / Keine zusätzlichen Kosten für Gemeinde

Das Pflasterbett muss neu

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Ab 10. April wird das Pflaster der Bahnhofstraße in Bienenbüttel abschnittsweise aufgenommen und durch neues ersetzt.

Bienenbüttel. Das Pflaster in der Bienenbütteler Bahnhofstraße wird angepackt. Vom kommenden Dienstag, 10. April, an wird das Pflasterbett in der Fahrbahn schrittweise ausgetauscht.

Inzwischen hat ein Gutachter bestätigt: Die Mischung des Materials im Pflasterbett ist schuld an den Unebenheiten der Straßenoberfläche. Wie befürchtet, sind zu viele Feinstteile enthalten. „Das Pflasterbettmaterial ist definitiv falsch“, informiert Bienenbüttels Bürgermeister Heinz-Günter Waltje auf AZ-Nachfrage. „Wir nehmen nun das Angebot der Baufirma an, dass sie das Pflasterbett vollständig austauscht. “.

Die Maßnahme verläuft vom Rathaus in Richtung „Kreisverkehr Bahnhof“. Die Verwaltung rechnet damit, dass die Arbeiten etwa einem Monat andauern werden. Autofahrer müssen sich daher auf Behinderungen einstellen. Die Geschäfte in der Bahnhofstraße sind über diesen Zeitraum grundsätzlich erreichbar. Es wird nur der jeweils unmittelbar in Anspruch genommene Bereich gesperrt.

Die Bahnhofstraße war im vergangenen Jahr sechs Monate lang saniert und ausgebaut worden, um im Ortskern eine attraktive und behindertengerechte Einkaufsmeile zu schaffen. Rund eine Million hat der gesamte Maßnahmenkatalog – von dem die Umgestaltung der Bahnhofstraße ein Teilprojekt war – gekostet. Im Dezember wurden die Bauarbeiten offiziell abgenommen – jedoch schon zu diesem Zeitpunkt mit dem Vermerk einer Mängelliste (die AZ berichtete).

Durch die Ausbesserungsarbeiten entstehen der Einheitsgemeinde Bienenbüttel keine zusätzlichen Kosten.

Von Wiebke Brütt

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