Riesenpublikum bei Zirkusfest des evangelischen Kindergartens in Bad Bevensen

Pferde, Clowns und Tiger

Warten auf den Auftritt: Diese zwei Clowns sind bereit.

Bad Bevensen. Was gehört zu einem Zirkus dazu? Na klar, Manege und ein buntes Zelt. Dann natürlich die einzelnen Nummern: Musik – und natürlich Mitwirkende: Clowns, Akrobaten, Pferde, Zauberer, Tiger, natürlich auch ein Zirkusdirektor und mehr.

Gebraucht wird auch jede Menge Anleitung, Übungszeit, Proben, Schminke, entsprechende Utensilien und Kostüme. Dann kann es losgehen.

Sonnabend war es soweit: Der evangelische Kindergarten Bevensen hatte zur großen Darbietung, zum großen Gauklerfest eingeladen und auch entsprechendes Sommerwetter parat. Ein Riesenpublikum wartete. 14.30 Uhr. Alle Mitwirkenden marschierten und tänzelnden herein. Alle, das sind 149 Mädchen und Jungen im Alter von ein bis sehs Jahren, 18 Mitarbeiter und vier Praktikanten, sowie Pastor Hermann-Georg Meyer als stattlicher Zirkusdirektor. Jetzt ging es Schlag auf Schlag: Tüchertanz, Stocktanz, die Pferde drehten elegante Runden, die Tiger sprangen durchs Feuer, die Seiltänzer zeigten dass sie ihr Gleichgewicht halten, die Akrobaten wagten tollkühne Sprünge, die Zauberer verblüfften mit ihren Künsten und mehr. Vor dem Finale jagten auch noch Pferdekutschen durch das Rund. Super! Beifall pur! Chapeau. Was so unterhaltsam, spielerisch und gekonnt wirkt ist das Ergebnis eines beipiellosen Projekts, dass jeden, wie er ist, mit einbezog. Über ein halbes Jahr lang wurde geübt. Dank einer Spende des Lions-Clubs, der auch für den Kaffee- und Kuchenverkauf sorgte, der Zuwendungen der Kirche und einzelner Sponsoren konnte so ein tolles Zirkuszelt angeschafft werden und das Projekt unterstützt werden. Im Anschluss war Gelegenheit, sich bei Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien über das, was da gerade begeistert miterlebt wurde, auszutauschen und Information über die Arbeit und das Konzept des Kindergartens eingeholt werden. Die Kinder zog es jedoch mehr zu den Spielgeräten und vor allem den Spielangeboten, die mit Wasser zu tun hatte. Die Jugendfeuerwehr lud zur Spritzübung mit der Handpumpe ein und wurde häufig selber getroffen.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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