Der Patient im Mittelpunkt

Durchschnitten das „Sympathieband“: Vorstand Jacob A. Bijkerk (links) und Thomas Alfonso-Warnke.

Bad Bevensen - Von Ute Bautsch-Ludolfs. Eine Zentrale Patientenaufnahme (ZPA) für stationäre Patienten in der Akutklinik des Herz- und Gefäßzentrums (HGZ) ist neuer Dreh- und Angelpunkt im Hause und wurde jetzt im Beisein von Patienten, Gästen, Angehörigen und natürlich Mitarbeitenden des Hauses offiziell seiner Bestimmung übergeben. HGZ-Vorstand Jacob A. Bijkerk durchschnitt symbolisch ein Band zur feierlichen Eröffnung.

Rundum positive Erfahrungen mit der ZPA gibt es bereits seit vier Wochen bei Mitarbeitenden und Patienten. Der einladende Info-Thekenbereich mit überschaubarem Wartebereich im hellen, freundlichen Ambiente davor und anliegenden zehn Untersuchungsräumen drumherum ist jetzt der Anlaufpunkt für Patienten und Einweiser.

„Alle Abläufe und Prozesse beziehungsweise die Diagnostik konzentrieren sich auf den Patienten in der ZPA, was die Aufnahmeprozedur zeitlich erheblich verkürzt, die Wege für alle Beteiligten kürzer macht“, erklärt der medizinische Leiter der ZPA, Thomas Alfonso-Warnke. „und durch geordnete Zeittaktungen kommt auf allen Seiten deutlich weniger Stress auf. Das steigert letztendlich auch die Qualität und schafft Vertrauen.“ Übrigens ist der Patient auch mehr eingebunden, etwa durch einen eigenen Monitor, um Überblick und Einsicht zu haben.

Jacob A. Bijkerk verdeutlichte die Entwicklung, wie es zur Entwicklung der ZPA mit seinen 18 Mitarbeitenden kam, die durch ein blinkendes Herz bei der Eröffnungsfeier erkennbar waren. Dr. Rüdiger Sinn gab die Impulse, 2008 begannen die konkreten Planungen, im März dieses Jahres war Baubeginn und nunmehr läuft es. „Dies ist nicht Abschluss einer Periode, sondern Anfang“, deutete Bijkerk an und teilte auf Nachfrage mit, dass auch der OP neu strukturiert und die Intensivstation neu organisiert und erweitert werden soll.

„Brauchen wir das wirklich?“ Mit dieser Frage habe sich der Ärztliche Direktor, Chefarzt Professor Dr. Gerhard Wimmer-Greinecker, bei Planungsbeginn zunächst befasst und nunmehr erkannt, dass „da zusammengewachsen ist, was zusammen gehört und die interdisziplinäre Zusammenarbeit herausgestellt“.

Auch Thomas Alfonso-Warnke, medizinischer Leiter der Zentralen Patientenaufnahme, erinnerte daran, dass man es sich gemeinsam sicher nicht leicht gemacht habe, den lange projizierten Umbau endlich so umzusetzen und durchzuführen. „Die ZPA ist ein Erfolg im Bereich stationärer Patientenversorgung, den wir insbesondere durch ein Umdenken im System initiiert haben.“

Nach den Reden und dem Sektanstoßen konnten sich die Gäste und Patienten dann selber ein Bild machen, persönliche Werte ermitteln lassen für einen Gesundheitspass oder bei geführten Rundgängen dabei sein.

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