Blitzender Chrom, glänzender Lack

Oldtimer-Besitzer zeigen ihre „Schätze“ in der Kurstadt Bad Bevensen

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Durch die Fußgänger-Zone zum Kurpark: Ein Schaufahren für Oldtimer. Hier Thea Abel mit einem Wartburg aus dem Jahr 1958.

Bad Bevensen – Wahrhaft majestätisch rollten sie am Sonnabend im Schritttempo durch Bad Bevensens Fußgängerzone, um sich dann im Kurpark nach einer Ausfahrt mit diversen Sonderprüfungen dem staunenden Publikum zu präsentieren:

129 Oldtimer der Baujahre von 1919 bis 1989, darunter auch etliche Motorräder, sind stolzes Zeugnis einer Autobau-Ära, in der Kunststoff verpönt und Aerodynamik noch ein Fremdwort war.

Blitzender Chrom, glänzender Lack und geschwungene Linien, wohin man schaut – für die aus ganz Norddeutschland zur 26. ADAC Niedersachsen-Classic angereisten Besitzer sind die liebevoll restaurierten Vehikel keine schnöden Fortbewegungsmittel, sondern Schätze, in die man gerne eine Menge Zeit, Geld und auch Geduld, beispielsweise bei der Ersatzteilsuche, investiert.

Eines der ältesten Fahrzeuge, aber rundherum gepflegt: Heinz und Christiane Wimmer aus Monschau in ihrem Adler Trumpf Junior Cabrio, Baujahr 1938. 

Mit zwei Mannschaften, aufgeteilt in vier Teams und mit insgesamt 17 Fahrzeugen, stellten die „Oldtimer-Freunde Uelzen“ die größte Teilnehmerzahl und zeigten sich von der landschaftlich schönen und gut ausgearbeiteten Strecke, die erstmals auch einen Abstecher in die benachbarte Altmark beinhaltete, begeistert.

Dort, im Ortsausgang Rustenbeck, lauerte in einer Tempo-30-Zone als Spezialprüfung ein Radarwagen, der allen Teilnehmern, die sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten, zwar keine Punkte in Flensburg, wohl aber Punktabzug auf dem Wertungsbogen einbrachte.

Organisationsleiter Thomas Mohr zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Ausfahrt: „Wir haben viel Lob für die Strecke bekommen und hatten keinerlei Unfälle und nur eine einzige Panne zu verzeichnen.“

VON OLIVER HUCHTHAUSEN

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