Aufregung über Verwarngelder in dem kleinen Dorf / Waldwege sind für Autofahrer tabu

In Oechtringen ist Schluss

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Wenige hundert Meter vor Oechtringen steht das Verbotsschild. Dennoch darf der Waldweg bis Oechtringen befahren werden, teilen die Landesforsten mit. Wer noch weiter fährt, muss mit einer kostenpflichtigen Verwarnung rechnen.

Oechtringen/Bad Bevensen. Hinter Eitzen II ist die Welt zuende. Das Ortsausgangsschild weist in Richtung Oechtringen. Zwischen Wald und Wiesen läuft das Asphaltband auf und ab, aber es kommt nicht am Ziel an.

Wenige hundert Meter vor Oechtringen geht die Straße in einen Sandweg über, und der ist gesperrt. „Befahren mit Kraftfahrzeugen und Zugtiergespannen verboten! Zuwiderhandlungen werden verfolgt“ steht auf dem grünen Schild der Landesforsten. Es sorgt ebenso wie die Zahlungsbescheide, die Autofahrer bekommen, für Unmut in der Gemeinde Hanstedt I, zu der Oechtringen gehört.

„Das kann nicht sein, dass die Ortschaft von der Außenwelt abgeschnitten wird“, kritisierte Hanstedts Bürgermeister Rainer Bockelmann (SPD) jetzt im Bauausschuss der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf. Eine andere Zufahrtsstraße gebe es nicht. „Die Beschilderung ist nicht rechtens.“ Eine „Spinnerei vom Forstamt“ sei das, ärgerte er sich.

Von Gerhard Sternitzke

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