Yacht war nicht mehr manövrierfähig

Notfall auf dem Elbe-Seitenkanal bei Emmendorf: Sportboot bekommt Schlagseite

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Dieses Sportboot havarierte am Donnerstag auf dem Elbe-Seitenkanal bei Emmendorf.

pm/mih Emmendorf. Ein auf der Überführungsfahrt von Breda in den Niederlanden nach Dierhagen (Fischland-Darß) in Mecklenburg-Vorpommern befindliches hochwertiges Motorboot ist am Donnerstag gegen 16.30 Uhr, in Höhe Emmendorf, auf dem Elbe-Seitenkanal plötzlich in Not geraten.

Aufgrund eines technischen Defektes drang Wasser in den Maschinenraum ein, sodass das Sportboot Schlagseite bekam.

Eine Funkstreife der Wasserschutzpolizei hatte das an die Steinschüttung getriebene Boot ausgemacht und konnte erste Maßnahmen einleiten. Da durch eindringendes Wasser die Elektrik und die Maschine beschädigt wurden, war das Boot nicht mehr manövrierfähig. Durch die alarmierten Feuerwehren Emmendorf und Bad Bevensen konnte das Fahrzeug dann durch den Einsatz einer Pumpe gesichert werden.

Durch das notwendige Auspumpen von ölhaltigem Lenzwasser kam es in der Folge noch zu einer Verschmutzung des Kanals. Gegen 19 Uhr konnte dann die Yacht durch ein Schubboot aus dem Fahrwasser in den Bauhafen in Groß Liedern verbracht werden, wo in den nächsten Tagen die Reparatur erfolgen soll. Eine derartige Havarie auf der angesteuerten Ostsee hätte vermutlich brenzliger für Schiff und Besatzung ausgehen können.

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