Ziele für eine digitale Zukunft

Neues Konzept für den Tourismus in Bad Bevensen geplant

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Urlaub kann man selbstverständlich schon online in Bad Bevensen buchen. Doch welche Möglichkeiten der Digitalisierung gibt es noch für den Tourismus der Kurstadt?

Bad Bevensen – Die Digitalisierung macht auch nicht vor dem Tourismus in Bad Bevensen halt, doch wie soll man mit ihr umgehen und welche Chancen birgt sie? Dazu soll ein Digitalisierungskonzept für touristische Dienstleistungen erstellt werden.

Damit man weiß, wo die Reise hingehen soll, unterstützt der Ausschuss für Kultur und Tourismus der Kurstadt einstimmig einem Antrag der Grünen, einen Workshop zum Thema zu veranstalten.

Katja Schaefer-Andrae, Grüne

Dort sollen konkrete Ziele definiert werden, die dann in ein Digitalisierungskonzept münden, erklärte Katja Schaefer-Andrae (Grüne). Denn das Thema sei von sehr großer Bedeutung für den Tourismus in der Kurstadt Bad Bevensen. Und ein entscheidendes für die Zukunft.

Thomas Fisahn, Fachbereichsleiter Innere Dienste

„Wir müssen wissen, was wir wollen“, erklärte Thomas Fisahn die Verwaltungssicht. Erst dann könne man auch daran gehen, ein Konzept aufzustellen. Die nötigen Mittel hierfür könnten im nächsten Haushalt eingestellt werden. Aus Zeitgründen sei es jedoch nicht möglich, wie von den Grünen gefordert, den Workshop noch dieses Jahr stattfinden zu lassen. „Das noch in dieses Jahr zu quetschen, ist schwierig. Dafür ist keine Kapazität in der Verwaltung vorhanden“, sagte Fisahn. Nach dem Workshop könne dann auch die Ausschreibung für das Digitalisierungskonzept angegangen werden, da dann auch Klarheit über die Ziele herrsche.

Andreas Strehlke, SPD

Insgesamt stieß der Vorschlag auf einen gemeinsamen halbtägigen Workshop auf ein positives Echo. „Dass wir Ziele definieren, das unterstütze ich“, sagte Andreas Strehlke (SPD). Dort könnten unter anderem auch SPD-Anträge wie eine Bad-Bevensen-App und andere Ideen der Ratsfraktionen aufgegriffen werden.

Am Ende hätte man die nötigen Voraussetzungen, um ein zielgerichtetes Digitalisierungskonzept zu bekommen. „Es sind viele interessante Ansätze vorhanden“, erklärte auch Jannis Walther (FDP).

In der Frage des Zeitpunkts des Workshops einigte man sich darauf, diesen schnellstmöglich zu veranstalten. 2.000 Euro sollen dafür ausgegeben werden. Eine Agentur ist auch schon ins Auge gefasst worden.

VON LARS LOHMANN

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