Bevenser wählen am 11. März 25 statt bislang 23 Abgeordnete / Ab Montag darf plakatiert werden

Der neue Stadtrat wird größer

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Am 11. März werden die Bevenser in der Zeit zwischen 8 und 18 Uhr an die Wahlurnen gebeten – dann wird der neue Stadtrat gewählt, der statt bislang 23 nunmehr 25 Mitglieder zählen wird. 

Bad Bevensen. Hinter den Kulissen laufen sich die Parteien in Bad Bevensen schon warm. Doch offenkundig wird ihr Werben um die Stimmen der Wähler erst am kommenden Montag.

Ab dem 29. Januar nämlich dürfen die politischen Vertreter in der Kurstadt mit dem Plakatieren beginnen. Am Sonntag, 11. März, werden die 7989 Wahlberechtigten in Bad Bevensen dann entscheiden, wer von ihnen in den neuen Bad Bevenser Stadtrat einziehen soll.

Wie berichtet, war die Neuwahl nach dem Einreichen einer falschen Kandidatenliste der Grünen, einem danach folgenden Urteil des Verwaltungsgerichts und dem Beschluss des bisherigen Stadtrats über dessen Auflösung erforderlich geworden. Bislang zählte der Bad Bevenser Stadtrat 23 Mitglieder. Da die Einwohnerzahl inzwischen jedoch über 9000 gestiegen ist, wird auch das sie vertretende politische Gremium wachsen: Für den neuen Stadtrat werden nunmehr 25 Abgeordnete zu wählen sein.

Ab dem 13. Februar werden die Bevenser ihre Wahlbenachrichtigungen in den Briefkästen finden, kündigt die Stadtverwaltung auf AZ-Nachfrage an. Jeder Wahlberechtigte hat drei Stimmen, die er einer Liste oder einem Bewerber geben oder aber auch auf mehrere Kandidaten verteilen kann. Wer per Briefwahl seine Stimmen abgeben möchte, kann dies ab dem 15. Februar tun. Die Briefwahl kann über die Internetseite (www.bevensen-ebstorf.de) oder direkt im Bad Bevenser Rathaus beantragt werden.

Doch bis dahin gilt es erst einmal für die Parteien, ihre Wahlvorschläge zusammenzustellen und einzureichen. Die Listen mit den Kandidaten müssen bis zum 5. Februar, 18 Uhr, bei der Stadt eingereicht werden. Der Wahlausschuss beschließt dann am 7. Februar über die Zulassung der Wahlvorschläge. Bei diesem Gremium handelt es sich nicht, wie in der Vergangenheit gern und oft, aber fälschlicherweise in der Bevölkerung verbreitet, um die Verwaltung. Der Wahlausschuss besteht aus dem Wahlleiter der Stadt, Lothar Jessel, und sechs weiteren Beisitzern. Diese werden von den Parteien und Wählergruppen aus den Wahlberechtigten vorgeschlagen und von Jessel ernannt.

Bei der inzwischen für ungültig erklärten Stadtratswahl vom 9. September 2016 war der damalige Wahlausschuss wegen seiner Entscheidung, die Grünen von der Wahl auszuschließen, schwer in die Kritik geraten. Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie der Wahlausschuss bei der bevorstehenden Wahl arbeitet, kann an der Sitzung am 7. Februar teilnehmen, sie ist öffentlich und beginnt um 17 Uhr im Sitzungsraum des Bevenser Rathauses.

Von Ines Bräutigam

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