Gemeinde Emmendorf plant Baugebiet am Harzenberg / Erste Interessenten bereits vorhanden

18 neue Grundstücke am Ortsrand

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Die schwarz gestrichelte Linie kennzeichnet das geplante Baugebiet am Harzenberg.

Emmendorf. Vor sieben Jahren wurde das letzte freie Grundstück im Neubaugebiet am Elbe-Seitenkanal in Emmendorf verkauft. Seitdem war es erst einmal ruhig geworden in Sachen Baulandpolitik in der Gemeinde, die zwischen Uelzen und Bad Bevensen liegt.

Jetzt aber wird Häuslebauern in Emmendorf eine neue Perspektive eröffnet: Die Gemeinde plant in der Nähe des Schützenhauses die Ausweisung von 18 Bauplätzen.

Uwe Silbermann

„Eigentlich sollte die Fläche mal ein Sportgelände werden“, erklärt Emmendorfs Bürgermeister Uwe Silbermann auf AZ-Anfrage. Daraus sei aber nie etwas geworden. Stattdessen habe man das Areal dann irgendwann als Ausgleichsfläche ausgewiesen, und kurz darauf sei es auch schon wieder in Vergessenheit geraten. „Jetzt aber“, freut sich Silbermann, „haben wir die Idee, dort Grundstücke auszuweisen, wieder ins Leben gerufen. Und wir sind sehr froh, dass das jetzt auf einem guten Weg ist.“

Der Bauausschuss der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf wird sich heute, Mittwoch (18 Uhr, Rathaus Bad Bevensen), mit der Änderung des Flächennutzungsplans befassen, der Voraussetzung für die Aufstellung eines Bebauungsplans an dieser Stelle ist. Wenn alles wie geplant läuft, will die Gemeinde Emmendorf noch im August in die Vermarktung der Grundstücke einsteigen, kündigt Uwe Silbermann an. Interessenten für die Bauplätze gebe es auch schon, sagt er.

In Nachbarschaft zum Harzenberg und Schützenplatz soll diese Fläche in Emmendorf Platz für 18 neue Eigenheime bieten.

Für den Bürgermeister ist das neue Baugebiet in direkter Nachbarschaft zum Schützenplatz und Harzenberg etwas Besonderes. „Das ist hier in Emmendorf die beste Lage, die wir gefunden haben.“ Die Planungen liefen seit 2013 und seien langwierig gewesen, sagt Silbermann. Vor allem, weil das Gelände zuletzt als Ausgleichsfläche verwendet worden sei. „Dafür haben wir aber schon wieder neue Ausgleichsflächen geschaffen“, betont der Bürgermeister.

Von Ines Bräutigam

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