Grundsteinlegung des Vereinsheimes MTV Barum am kommenden Sonnabend / Bausumme: 350 000 Euro

Neubau beginnt mit Festakt

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Allmählich verändert sich etwas am Waldstadion. Das Gelände wird zur Baustelle. Steine der Grundmauern sind schon aufgebaut. In zwei Jahren sollen die Sportler ein neues Domizil beziehen. Viel größer soll es werden.

Barum. Die Erdarbeiten sind abgeschlossen, die Bodenplatte ist gegossen und die Grundmauer steht auch schon. „Es ist nun höchste Zeit für die Grundsteinlegung des neuen Vereinsheims“, sagt der Vorsitzende des MTV Barum, Wilhelm Struck.

Am kommenden Sonnabend ist es dann soweit: ab 19 Uhr wird der Auftakt der Bauphase in einem festlichen Rahmen am Waldstadion gefeiert.

Neben dem Vorsitzenden Struck wird auch Barums Bürgermeister Hermann Kalinowski vor Ort sein und dem Vorstand symbolisch einen Scheck überreichen. „Das ist der Anteil der Gemeinde, die den Neubau finanziell unterstützen will“, sagt Kalinowski gegenüber der AZ.

Den Löwenanteil der gesamten Bausumme, die mit 350 000 Euro beziffert wird, trägt allerdings der Verein selber. „Um die 100 000 Euro steuern wir selber bei“, erklärt Kassenwartin Britta Lammerich. Der Rest komme vom Landessportbund, vom Landkreis Uelzen sowie von zahlreichen Spendern und Sponsoren. „Es gibt einige örtliche Förderer, die uns mit Beträgen unterstützen“, lobt Struck.

Lob kommt auch von Bürgermeister Kalinowski: „Den Großteil der Kosten übernimmt der Förderverein, was hohen Respekt verdient. Das kennzeichnet den Zusammenhalt im Ort.“ Besonders freut sich Vorsitzender Struck, dass der Neubau nun endlich beginnt. „Fast vier Jahre haben wir uns mit dem Thema beschäftigt und mussten dabei so einige Hürden überwinden“, berichtet er im Vorfeld.

Nach langen Überlegungen über den Sinn einer Sanierung des alten Vereinsheimes haben sich die Vereinsmitglieder für einen kompletten Neubau ausgesprochen, der neben dem alten Gebäude erfolgt. Gründe dafür lagen schließlich genug vor. „In den Wänden des alten Gebäudes befanden sich Risse, der Platz war zu klein und ständig hatten wir Probleme mit dem Abwasser“, zählt Struck nur einige der gravierenden Mängel auf.

Davon werden im neuen Heim keine Spuren mehr zu sehen sein. Alles wird neu sein, auch die Dämmung der Wände und Fenster. „Sie ist auf dem neuesten energetischen Stand“, freut sich Struck. Außerdem wird das neue Gebäude mehr Platz enthalten, was eine doppelstöckige Bauweise ermöglicht. Im Obergeschoss soll Platz für einen Aufenthaltsraum sowie Räume für Bewirtschaftung sein. Das Erdgeschoss soll vier Umkleidekabinen enthalten. „Die haben je eine Größe von 26 Quadratmeter. Das sind richtig große Wohnzimmer“, beschreibt Struck.

In zwei Jahren solle der komplette Neubau fertig sein, hoffen der Vorsitzende und Kassen-wartin Lammerich. „Dann wird das alte Vereinsheim abgerissen“, sagt Lammerich schon mit großer Vorfreude.

Bis dahin sind noch einige Arbeiten zu meistern. Doch Struck zeigt sich ganz zuversichtlich: „Über 100 Mitglieder haben sich verpflichtet, mit zu arbeiten. Und die wollen wir fordern. Das ist entscheidend“, sagt der Vorsitzende und ist schon auf den kommenden Sonnabend mit dem Festakt gespannt.

Von Volker Althoff

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