Bad Bevensen: BfB will Benecke-Wiese erhalten

Nein zu einer Bebauung

Diskussion um eine grüne Insel: Die Zukunft der Benecke-Wiese spaltet die Lager. Archivfoto: Ph. Schulze

wb Bad Bevensen. „Die BfB-Fraktion im Stadtrat der Stadt Bad Bevensen spricht sich nach wie vor gegen eine Bebauung der Benecke-Wiese aus“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Brigitte-Susanne Hendel-Andabaka.

Martin Feller, Bürgermeister der Stadt Bad Bevensen, hatte jüngst aus der vergangenen, nicht öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses berichtet und informiert, dass der Verwaltung der Auftrag erteilt worden sei, Vorschläge für eine „vorsichtige Bebauung“ der Benecke-Wiese im Stadtkern zu erarbeiten (die AZ berichtete).

Die Fraktion „Bürger für Bad Bevensen“ (BfB) fragt nun, was unter einer „vorsichtigen Bebauung“ zu verstehen sei. Zudem kritisiert die Fraktionsvorsitzende die Verkaufs- und Bebauungsbegründungen von Feller. Das Argument, ein Verkauf müsse erfolgen, um die Stadtfinanzen zu sanieren, mag die BfB nicht im Raum stehen lassen. Nach Ansicht der Politiker bestünde die Möglichkeit, durch die Hinzunahme der Benecke-Wiese zum Kurpark für die Neugestaltung Fördermittel des Landes in Höhe von 70 Prozent zu erhalten, so wie sie für die derzeitige Umgestaltung des Kurparks bereits genehmigt worden sind.

Im Übrigen, so Hendel-Andabaka, habe der Verwaltungsausschuss in eben der zitierten Sitzung Aufträge für Gutachten und Machbarkeitsstudien von rund 52 000 Euro beschlossen, für die im beschlossenen Haushaltsplan keine Ansätze vorgesehen seien.

Die Zukunft der Benecke-Wiese ist in den vergangenen Wochen zum Zankapfel zwischen der Politik geworden. Während sich Bürgermeister Martin Feller (Grüne) sowie die Gruppe aus WBB/SPD/Grüne für eine Bebauung aussprechen, betont die CDU die Notwendigkeit einer Öffentlichkeitsbeteiligung. Die BfB ist gegen eine Bebauung.

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