Kurgesellschaft will investieren / Landrat schickt einen Brief

Millionen für die Therme in Bad Bevensen

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Die Therme hatte sieben Prozent mehr Besucher. Dennoch sind Millionen-Investitionen geplant.

Bad Bevensen – Wie geht es weiter mit der Bevenser Jod-Sole-Therme? Ist sie auf Dauer noch konkurrenzfähig? Geschäftsführer Torsten Krier hatte zuletzt eine siebenprozentige Steigerung der Besucherzahlen in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahr gemeldet (AZ berichtete).

Gleichzeitig geht das Entwicklungskonzept 2030 davon aus, dass umfangreiche Investitionen nötig sind. Bereits im Oktober hat der Aufsichtsrat der Kurgesellschaft grünes Licht hierfür gegeben. Es gibt allerdings einen Pferdefuß. .

Für 600 000 Euro soll der Eingangsbereich der Therme umgestaltet werden. Und 2,6 Millionen Euro sollen in die Erneuerung des Balneums, der Saunalandschaft, fließen. 2021 soll dann das Freibecken eins für 5,2 Millionen Euro umgestaltet werden Weitere zwei Millionen Euro sind 2022/23 für bauliche Investitionen und Großreparaturen eingeplant. Diese Zahlen nennt Bevensens Stadtdirektor Martin Feller auf AZ-Nachfrage. Die Investitionen sind Bestandteil eines Konzepts von Geschäftsführer Krier, das bislang noch nicht öffentlich vorgestellt wurde.

Wirksam wird die Entscheidung allerdings erst, wenn Stadt und Landkreis auch über ihren Zuschuss entschieden haben, denn auch für 2020 wird ein Defizit von 1,6 Millionen Euro erwartet. 42 Prozent beträgt der Anteil der Kurstadt an der Therme, der Landkreis hält mit 58 Prozent die Mehrheit.

Per Brief informierte Landrat Dr. Heiko Blume als Aufsichtsratsvorsitzender der Kurgesellschaft jetzt über einen weiteren Beschluss des Gremiums. Demnach erwartet die Kurgesellschaft, dass die Stadt die A 39 in ihrem Entwicklungskonzept verankert. " Mehr wissen Leser unserer gedruckten und digitalen Ausgabe.VON GERHARD STERNITZKE

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