Investitionsplan in Fahrzeuge und Gebäude

17 Millionen für die Feuerwehr in Bevensen-Ebstorf

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Fahrzeugvorführung für die Kooperationswehren in Bevensen-Ebstorf: Vor dem Feuerwehrhaus in Bad Bevensen stehen die Einsatzwagen aus Holdenstedt und Kirchweyhe.

Bevensen-Ebstorf – Neueste Löschfahrzeuge standen jüngst vor dem Feuerwehrhaus in Bad Bevensen. Es sind sogenannte mittlere Löschfahrzeuge, wie sie die kooperierenden Wehren in der Samtgemeinde Bevensen erhalten sollen, die in der Regel bislang jede für sich lediglich mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug ausgestattet sind.

Die neuen Einsatzwagen stehen, ebenso wie vier neue Gerätehäuser für die Kooperationswehren im neuen Investitionsprogramm 2019 bis 2039 für die Freiwillige Feuerwehr, das der Samtgemeinderat in der vorigen Woche beschlossen hat. Es umfasst Investitionen im Gesamtwert von fast 17 Millionen Euro bis zum Jahr 2032.

„Das ist keine Wunschliste. Mit dem Investitionsprogramm will man für die Feuerwehr eine verlässliche Richtschnur haben, an der sie sich orientieren kann, und eine Planungsgrundlage für die Verwaltung und Zielvorstellung für die Politik, wenn einzelne Fahrzeuganschaffungen anstehen“, erklärt der Allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Thomas Fisahn.

Welche Anschaffungen notwendig sind, habe die Feuerwehrführung in Absprache mit Verwaltung und Politik zusammengestellt. Über konkrete Investitionen entscheidet der Samtgemeinderat jeweils im Rahmen der Haushaltsbeschlüsse. Alle fünf Jahre muss die Planung an neue Gegebenheiten angepasst werden. Eine der Unsicherheiten für die Zukunft: der Bau der geplanten Autobahn 39. Wenn feststeht, wann der Verkehr rollt, muss die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf ihre Einsatzplanung an neue Szenarien anpassen.

Auch nach Abzug der Mittel aus der Feuerschutzsteuer bleibt die Summe von knapp 10 Millionen Euro, die von der Samtgemeinde aufzubringen ist. „Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe und löst erhebliche Investitionen aus“, sagt Fisahn. Bei 40 Feuerwehren kein Wunder.

Die mittleren Löschfahrzeuge sind in dem Zahlenwerk mit jeweils 232 000 Euro angesetzt. Dazu stehen für die Jahre 2020 und 2021 gleich vier neue Feuerwehrhäuser für die kooperierenden Feuerwehren in Hesebeck (1,8 Millionen Euro), Römstedt (2 Millionen Euro), Jelmstorf (1,5 Millionen Euro), und Weste (1,8 Millionen Euro) an.

Die Kooperationen der Feuerwehren sollen die Einsatzbereitschaft der Wehren auch für die Zukunft sicherstellen. In der ersten Welle arbeiten Röbbel, Gollern und Hesebeck, Jelmstorf und Seedorf, Römstedt, Drögennottorf und Masbrock-Havekost sowie Weste, Testorf und Hagen-Schlagte freiwillig zusammen.

VON GERHARD STERNITZKE

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