Zelt im Park: Pachtvertrag läuft Ende Oktober aus / Stadt muss über weitere Flächennutzung beraten

Auf den letzten Drücker

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Der Verwaltungsausschuss der Stadt Bad Bevensen muss nächste Woche entscheiden, ob das Grundstück, auf dem das Zelt im Park steht, auch weiterhin zur Verfügung gestellt werden soll.

Bad Bevensen. Eile ist geboten, wenn es um die Zukunft des Zelts im Park geht. Denn der Pachtvertrag für den sogenannten fliegenden Bau, der seit Mai vergangenen Jahres das Bad Bevenser Kurhaus als Veranstaltungszentrum ersetzt, läuft Ende dieses Monats aus.

Die Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) hatte, wie berichtet, diesen Vertrag mit dem Wrestedter Zeltverleih Dans up de Deel geschlossen. In einer Sondersitzung des Verwaltungsausschusses am 29. Oktober soll entschieden werden, ob die Stadt das ihr eigene Grundstück, auf dem das Zelt steht, auch über den 31. Oktober hinaus zur Verfügung stellen will.

Björn Eichner, seit 1. September Interims-Geschäftsführer der BBM, hofft sehr darauf. Denn ginge es nach ihm, würde das Zelt im Park „mindestens bis zur Eröffnung des neuen Kurhauses“ stehen bleiben. Mehr noch: Da man davon ausgehen müsse, dass auch im anlaufenden Betrieb im neuen Kurhaus „Kinderkrankheiten“ durchzustehen sein werden, wünsche sich Eichner sogar einen Bestand des Zelts über die fürs Frühjahr nächsten Jahres geplante Eröffnung des neuen Kurhauses hinaus. „Das“, weiß Eichner, „ist auch Wunsch des Vermieters.“

Auch der Aufsichtsrat der BBM hat sich bereits für eine Vertragsverlängerung mit Dans up de Deel ausgesprochen – möglicherweise bis zum 31. März oder Mai nächsten Jahres. Ende des kommenden Jahres wäre dann ohnehin Schluss: Thomas Fisahn, stellvertretender Stadtdirektor, erklärt im AZ-Gespräch, dass am 31. Dezember 2016 die Baugenehmigung für das Zelt im Park auslaufe; diese sei nur für einen befristeten Zeitraum erteilt worden, weil man es ja nicht mit einem festen Gebäude zu tun habe.

Von Ines Bräutigam

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