Stadt Bad Bevensen bewirbt sich auf Anregung der Politik um 150 000-Euro-Projekt

Kurstadt will „Traumspielpark“

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Auf dem Gelände des Spielplatzes an der Bevenser Paracelsusstraße könnte ein Traumspielpark entstehen – mit diesem Vorhaben hat sich die Stadt jetzt um das 150 000-Euro-Projekt beworben.

ib Bad Bevensen. Die Bad Bodenteicher haben ihn schon, jetzt wollen ihn auch die Bad Bevenser haben: einen „Traumspielpark“ im Wert von 150 000 Euro, den der Radiosender ffn abermals einem ausgewählten Bewerber spendieren will.

Die Bewerbung für die Stadt Bad Bevensen ist bereits rausgegangen, sagt Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer auf AZ-Nachfrage.

In der Stadtpolitik findet das Projekt große Zustimmung: So hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende Sönke Strampe in der jüngsten Stadtratssitzung besagte Bewerbung angeregt. „Was Bad Bodenteich kann, das können wir schon lange“, fand er. Und hätte er das Thema nicht aufs Tapet gebracht, hätte es die Gruppe von Grünen, WBB und FDP getan, schloss sich Linda Czerwinski (WBB) Strampes Anliegen an.

In der Bewerbung um den Traumspielpark habe man unter anderem die Ortslage beschrieben, so Hans-Jürgen Kammer im AZ-Gespräch, und eine Fläche an der Paracelsusstraße für das Projekt vorgeschlagen. Hier gibt es bereits einen Spielplatz, der allerdings in die Jahre gekommen ist und für einen Umbau in Richtung Traumspielpark geeignet wäre. Außerdem: „Für das benachbarte Baugebiet wurde kein Spielplatz vorgesehen“, sagt Kammer. Wie berichtet, entstehen in unmittelbarer Nähe in mehreren Abschnitten an die 100 neue Bauplätze. Auch vor diesem Hintergrund sei eine Aufwertung des vorhandenen Platzes wünschenswert.

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