Neu: Floating in der Jod-Sole-Therme

Die Krönung in Sachen Entspannung

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Beruhigende Farbwechsel des Lichts und sphärische Klänge begleiten die totale Entspannung, wie Hans-Heinrich Hänel-Wollenzien in der Floating-Anlage demonstriert.

Bad Bevensen. „Es fühlt sich an wie eine Last, die von einem abfällt. “ So beschrieb es eine Mitarbeiterin von Hans-Heinrich Hänel-Wollenzien, als sie völlig tiefenentspannt dem Floatingbecken in der Bad Bevenser Jod-Sole-Therme entstiegen war.

„Und diese Entspannung hält auch lange danach noch an“, weiß der Teamleiter des Spa- & Vitalcenters in der Therme. Für rund 140 000 Euro hat die Kurgesellschaft in den vergangenen neun Monaten die neue Errungenschaft bauen lassen. Und ab dem ersten Weihnachtstag können die Gäste ausprobieren, wie es sich in der Schwerelosigkeit anfühlt.

Sabine Neumann-Heinen und Hans-Heinrich Hänel-Wollenzien im Floatingraum, der am ersten Weihnachtstag eröffnet wird.

Das 1,70 mal 2,30 Meter große Becken wird mit einer 24-prozentigen Magnesiumsalz-Sole gefüllt und trägt den darin liegenden Menschen wie das Tote Meer. „Man befindet sich dann in einem Schwebezustand und hat ein Gefühl von Schwerelosigkeit“, beschreibt Sabine Neumann-Heinen, Geschäftsführerin der Kur GmbH. Vor allem bei Menschen mit nervlichen Belastungen und Burnout-Kandidaten kann diese Anwendung befreiend wirken, sagt sie.

Das Floatingbecken war im Rahmen des Gesamtkonzepts „Haus der Vitalität“ in der Therme konzipiert und gutachterlich empfohlen worden. Da die Umsetzung des großen Millionenprojekts aber noch auf sich warten lässt, wurde zunächst ein kleiner Schritt gemacht. „Wir wollten damit nicht so lange warten“, sagt Neumann-Heinen, „denn das Floating ist derzeit sehr im Trend.“

Das Floating – auf Englisch schweben/treiben – kann in der Bevenser Therme auch paarweise genossen werden. Das Becken wird binnen sechs Minuten 32 Zentimeter hoch mit dem 34,8 Grad warmen Salzwasser gefüllt und bietet genügend Raum für zwei Personen. Wer sich dann in den Schwebezustand begibt, lässt die Welt hinter sich: „Der Raum ist akustisch versiegelt und wird abgedunkelt“, erklärt die Geschäftsführerin. Ein Aufwecklicht holt den Gast nach 45 Minuten langsam in die Wirklichkeit zurück, bevor das Wasser wieder langsam abgelassen und die Schwerkraft wieder hergestellt wird.

In punkto Entspannung gebe es in der Therme bereits zahlreiche Angebote, sagt Sabine Neumann-Heinen. „Aber das Floating ist jetzt die Krönung.“

Von Ines Bräutigam

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