CDU-Ratsfrau fordert gepflegtes Stadtbild

Kritik an maroden Bänken in Bad Bevensen – Sanierungsprogramm läuft

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Reizvolle Natur, verschandelte oder ramponierte Bänke: Der Bauhof ist bereits dabei, die Missstände abzuarbeiten.

Bad Bevensen – Die Urlauber können kommen. Die Ferienwohnungen dürfen wieder vermieten, ab 22. Mai können auch die Hoteliers – unter Auflagen – Gäste aufnehmen. Aber wie sieht es aus in der Kurstadt, wenn die Besucher nach Bad Bevensen zurückkehren.

CDU-Ratsfrau Susanne Lühr-Peschke wies jetzt auf den schlechten Zustand vieler Bänke hin.

Als Beispiel nennt sie eine Bank an der Klaubuschbrücke an der Ilmenau, an einem beliebten Spazierweg gelegen. „Es ist unmöglich, darauf zu sitzen“, beklagt die CDU-Ratsfrau. Auch viele Wegweiser an den Wegen seien in einem schlechten Zustand, wie etwa das Schild, das am ehemaligen Hamburgischen Krankenhaus in Richtung Klein Bünstorfer Heide weist.

„Wenn die Gäste kommen, dann müssen sie einen guten Eindruck von unserer Stadt bekommen“, findet Susanne Lühr-Peschke. Die Besucher erwarteten ein gepflegtes Stadtbild. In diesem Zusammenhang erinnert sie an die schwierige Situation von Hotellerie und Gastronomie nach der wochenlangen coronabedingten Schließung. Zunächst dürften auch nur 50 Prozent der Zimmer belegt werden. Den Einnahmeausfall könnten die Bevenser Betriebe in diesem Jahr nicht wieder aufholen. Jedem dritten Unternehmen drohe nach Berechnungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes die Insolvenz. „Wir müssen das verhindern“, fordert die CDU-Ratsfrau.

Auch Hans-Bernd Kaufmann von den Bürgern für Bad Bevensen (BfB) sieht ein Problem bei den Sitzgelegenheiten in der Kurstadt und ihrer Umgebung. „Viele Bänke sind morsch und umgekippt“, hat der BfB-Ratsherr beobachtet.

Das Problem ist auch bereits erkannt. „Wir haben beschlossen, dass wir unsere Wanderwege in Schuss bringen wollen“, erinnert Bürgermeisterin Gabriele Meyer (Grüne).

Und mit den Arbeiten sei auch bereits begonnen worden, berichtet Stadtdirektor Martin Feller (Grüne). „In den letzten Wochen ist einiges in Ordnung gebracht worden. Der Bauhof ist in Aktion, um die Missstände abzuarbeiten.“ stk

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