Projektgruppe soll Ziele für Einrichtungen Bevensen-Ebstorfs formulieren

Kompass für die Bibliotheken

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Die zwei Bibliotheken der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf sollen mit einem Konzept für die Zukunft gerüstet werden. Dieses erstellt eine Projektgruppe. 

Bad Bevensen/Ebstorf – Wie sollen die beiden Büchereien der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf in Zukunft ausgerichtet werden? Welche Aufgaben sollen sie erfüllen und wie kann man diese Ziele erreichen? Mit diesen Fragen soll sich jetzt eine Projektgruppe auseinandersetzen, das empfahl der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen der Samtgemeinde einstimmig.

Thomas Fisahn, Erster Samtgemeinderat

„Der Arbeitsauftrag ist, ein Nachfolgekonzept für das jetzige zu entwickeln“, sagte der erste Samtgemeinderat, Thomas Fisahn. Dazu gehörte auch eine Analyse des Umfelds und Strategieempfehlungen für die Bibliothek im Griepe-Haus in Bad Bevensen sowie die Ebstorfer Bücherei im Rathaus. Außerdem soll die geplante Jugendbücherei im Bevenser Jugendzentrum mit eingebunden werden. Das Ziel sei es, die Bibliotheken noch attraktiver für die Nutzer zu machen. Im Mai 2020 solle das Konzept vorgestellt werden.

Léonard Hyfing, FDP

Eingebunden in den Projektbeirat sind die Verwaltung, die Leiterinnen der Büchereien und die Büchereizentrale. Anders als zunächst vorgesehen ist auch die Politik mit im Beirat vertreten. Die Politik solle ein Teil des Arbeitskreises sein, weil sie am Ende auch die Entscheidungen treffen muss und so besser auf dem Laufenden gehalten werden kann, erklärte Eckhard Warnecke (CDU). Der Ausschussvorsitzende Léonard Hyfing (FDP) und sein Stellvertreter Hans-Jürgen Bütow (SPD) gehören dem Gremium an. Hyfing und Verena von Kriegstein regten zudem an, bei Bedarf auch den Bücherbus einzubeziehen. „Wir als Politik wollen aktiver Teil des Prozesses sein“, sagte Hyfing.

Insgesamt seien die Büchereien in der Samtgemeinde gut aufgestellt, attestierte Angelika Brauns, Geschäftsführerin der Büchereizentrale. „Vieles geht hier in die richtige Richtung.“ Jetzt gehe es vor allem darum, die Bibliothek noch attraktiver zu machen. So können Büchereien als Ort der Begegnung und als Veranstaltungsort wichtige Treffpunkte eines Ortes werden. Außerdem seien sie wichtig, um qualifizierte Informationen zu vermitteln. „Man lernt, falsche Informationen zu erkennen“, so Angelika Brauns.

VON LARS LOHMANN

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