Schulleiterin beantragt beim Landkreis zehn zusätzliche Räume

KGS Bad Bevensen fordert einen Neubau

Michaela Petersen, Leiterin der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Bad Bevensen
+
Die KGS Bad Bevensen meldet Bedarf für einen Neubau an. Schulleiterin Michaela Petersen spricht von einer „absoluten Minimallösung“.

Die Kooperative Gesamtschule (KGS) Bad Bevensen, größte weiterführende Schule im Uelzener Kreisgebiet, stößt wieder einmal an ihre räumlichen Grenzen. Schulleiterin Michaela Petersen hat deshalb beim Landkreis als Schulträger den Bau eines zusätzlichen Gebäudes beantragt.

Bad Bevensen – Wunsch der Schule sind vier Computerräume, fünf Klassenzimmer sowie ein Freiarbeitsraum für die Oberstufe.
Mit der verbindlichen Einführung des Unterrichtsfachs Informatik ab Jahrgang zehn zum Schuljahr 2023/24 sowie aufgrund veränderter Unterrichtsformen entstehe für die KGS dringend ein besonderer Raumbedarf, begründet die Schulleiterin den Antrag.

Computerräume mit nur 15 PCs

Derzeit werden hier 1700 Schüler unterrichtet. In den fünf Computerräumen im Keller stehen demnach lediglich 15 beziehungsweise zehn Arbeitsplätze zur Verfügung. Außerdem entsprechen sie nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen. Die KGS bietet den Informatikunterricht bereis ab dem Schuljahr 2022/23 als Pilotprojekt an. Zudem werden die Computerarbeitsplätze auch für Lernstandserhebungen und bundesweite Vergleichsarbeiten oder die Kompetenzfeststellung im Rahmen der Berufsorientierung benötigt.

Neue Klassenräume werden aber auch gebraucht, weil einerseits einzelne Räume zu klein für volle Klassenstärken sind, andererseits, damit Schüler in Kleingruppen lernen können. Petersen spricht von einer „absoluten Minimallösung.“ Der Antrag ist Thema im Kreis-Schulausschuss, der heute, Donnerstag, ab 16.30 Uhr in der Mensa der Apollonia-Oberschule Uelzen tagt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare