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Kartoffelscheune brennt nieder: Großeinsatz für vier Ortsfeuerwehren in Heitbrack

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Von: Lars Becker

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Aus noch unbekannter Ursache ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Ortschaft Heitbrack eine Kartoffelscheune komplett ausgebrannt.
Aus noch unbekannter Ursache ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Ortschaft Heitbrack eine Kartoffelscheune komplett ausgebrannt. © Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen

Großeinsatz für Feuerwehren, DRK und Polizei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag: In der Emmendorfer Ortschaft Heitbrack brennt eine Kartoffelscheune komplett aus, der Sachschaden wird auf mindestens 200.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und ermittelt mit Hochdruck in Sachen Ursache. Verletzt wird niemand.

Emmendorf-Heitbrack - In der Ortschaft Heitbrack, die zur Gemeinde Emmendorf in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf gehört, ist am späten Donnerstagabend aus noch unbekannter Ursache eine Scheune in Brand geraten. In dem landwirtschaftlichen Gebäude lagerten vor allem Kartoffeln.

Kurz vor Mitternacht - um 23.52 Uhr - geht der Alarm bei Feuerwehr und Polizei ein. Neben der Feuerwehr Emmendorf rücken auch die Ortsfeuerwehren aus Jastorf, Tätendorf-Eppensen und Uelzen-Molzen nach Heitbrack auf. Von mehreren Seiten starten die Einsatzkräfte ihren Löschangriff, auch mit der Drehleiter.

Kartoffelscheune nicht mehr zu retten

Retten können sie die Kartoffelscheune allerdings nicht mehr. Diese brennt kontrolliert ab, die Löscharbeiten dauern bis in die Morgenstunden an. Eine Brandwache muss nach Angaben der Feuerwehr immer wieder aufflammende Glutnester ablöschen.

Polizeisprecherin Julia Westerhoff spricht im Gespräch mit az-online von einem geschätzten Sachschaden in Höhe von mindestens 200.000 Euro. Zum Glück wird durch das Feuer niemand verletzt.

Brandermittler gehen der Ursache auf den Grund

Der Brandort wird von der Polizei offiziell beschlagnahmt, Brandermittler der Polizei werden versuchen, der Brandursache auf den Grund zu gehen. Aktuell kann die Polizei weder einen technischen Defekt in der Scheune noch Brandstiftung ausschließen.

Die Bereitschaft des Kreisverbandes Uelzen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kümmerte sich vor Ort um die Verpflegung der Feuerwehrkräfte, die erst nach und nach vom Einsatzort entlassen werden konnten.

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