Wahlen zum Jugendparlament noch vor Weihnachten / Infoveranstaltungen in der KGS

Junge Themen für die große Politik

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Die Jungen wollen mitreden: Auch in diesem Jahr werden Mitglieder für das neue Jugendparlament gewählt.

ib Bad Bevensen. Noch vor Weihnachten sollen sechs weitere Mitglieder für das Jugendparlament der Stadt Bad Bevensen gewählt werden. Damit wäre das Gremium, das die Belange der jungen Generation in der Kurstadt vertritt, wieder komplett.

Zurzeit nämlich besteht das Jugendparlament aus nur sechs Mitgliedern.

„Das Parlament lebt seit einem Jahr wieder richtig auf“, freut sich Ordnungsamtsleiter Lothar Jessel, bei der Stadtverwaltung zuständiger Ansprechpartner für die Jugendlichen. Denn es habe auch Jahre gegeben, in denen sich keinerlei Bewerber für eine Mitgliedschaft in diesem Gremium gefunden hätten. Unter dem Vorsitz von Finn Schöchle aber hat das Jugendparlament sich berappelt, verfolgt gezielt Projekte – wie eine Skaterbahn – und trifft sich regelmäßig, um weitere Ideen zu besprechen und zu verwirklichen.

Voraussichtlich Anfang November werden Vertreter des Bad Bevenser Stadtrats in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in drei Informationsveranstaltungen an einem Tag über das Mitmachen im Jugendparlament sprechen. Danach können die Schüler Wahlvorschläge abgeben, die Verwaltung wird dann Stimmzettel und Wählerverzeichnis drucken und dann soll noch in diesem Jahr das neue Jugendparlament feststehen. Neu gewählt werden jeweils zwei Abgeordnete in drei Altersstufen: von 12 bis 13 Jahren, von 14 bis 15 Jahren und ab 16 Jahren. Und jede Stadtratsfraktion benennt einen Ansprechpartner für das Jugendparlament.

Der Vorsitzende Finn Schöchle erinnert sich genau, dass auch für ihn vor einem Jahr die Informationsveranstaltung der „großen“ Stadtpolitik in der Schule den Ausschlag gegeben hat, sich im Jugendparlament zu engagieren. „Es hat mich damals sehr interessiert, nah dran zu sein an der Politik und etwas mitgestalten zu können“, sagt er. Die Stadtpolitik sei ihm mittlerweile viel transparenter worden. „Und die Politiker achten auch auf uns als Jugendparlament, das ist schon cool.“

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