Eine Tradition lebt wieder auf: Nach Jahren steigt im Bevenser Kurhaus erstmals wieder ein Ball

„Ich wollte mal so richtig feiern“

Die Gruppe „Streetlife“ sorgt beim ersten Silvesterball im neuen Kurhaus für Stimmung und eine gefüllte Tanzfläche. Fotos: Bautsch-Ludolfs
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Die Gruppe „Streetlife“ sorgt beim ersten Silvesterball im neuen Kurhaus für Stimmung und eine gefüllte Tanzfläche.

Bad Bevensen. Silvester – für den einen bedeutet das ausgelassen feiern, gut essen, sich hübsch anziehen, tanzen – für andere ist es eher wichtig, im kleinen Kreis ruhig und besinnlich zusammen zu sitzen, vielleicht ein wenig Bilanz zu ziehen und Vorsätze zu entwickeln.

Jung und Alt nutzt die Gelegenheit, zu den schwungvollen Melodien der Band zu tanzen. 2018 soll noch größer gefeiert werden.

Zur ersten Gruppe gehörte eindeutig das Publikum für den Silvesterball im Bevenser Kurhaus. Nach drei Jahren Pause, Silvesterbällen im Zelt und davor im alten Kurhaus jetzt wieder ein neuer Anfang, der einschlug wie eine gezündete Silvesterrakete. „Ende Oktober haben wir uns bereits angemeldet“, erzählt ein Bevenser Lehrer. Gut so, denn Anfang November war alles ausgebucht. 200 Plätze weg. „Ich wollte dieses Jahr auch mal so richtig feiern“, erzählt Susanne Gruner. „Und diese Kombination hier ist super. Wir sind zu viert hier, und bei uns am Tisch sitzt ein Paar aus Bad Gandersheim und ein Paar aus Hamburg, die auf diesen Ball übers Internet aufmerksam wurden, gerne Bevensen besuchen und jetzt extra gekommen sind.“

Zufriedene Partygäste im Bevenser Kurhaus.

Die Kalorienzufuhr am Büfett wollte erst mal abgetanzt werden in dem mit Hunderten von Luftballons dekorierten Festsaal. Die drei Musiker und die Sängerin der Gruppe „Streetlife“ sorgten mit ihrem Musik-Mix dafür, dass für jeden etwas geschmacklich dabei war und die Tanzfläche gefüllt blieb. Da war auch gut zu sehen, dass die Ballbesucher unterschiedlichen Alters waren und allesamt festlich gekleidet. Menschen aus Bevensen und Umgebung, aber auch Gäste von weiter her zeigten sich als feierwillige Gemeinschaft. „Die Tanzfläche hätte ruhig größer sein können“, so ein Nebenbei-Kommentar einer tanzfreudigen Dame.

Sekt zum Anstoßen, Neujahrswünsche vom BBM-Chef Gerhard Kreutz und Bad Bevensens Bürgermeisterin Susanne Lühr-Peschke, Glückskekse, kleine Glücksschokoladenschweinchen und mehr begleiteten den Jahreswechsel. Und natürlich ein prächtiges Feuerwerk.

Für Gerhard Kreutz ist schon jetzt klar: „Bei der Nachfrage erweiterten wir im nächsten Jahr – er meint natürlich 2018 – die Möglichkeit dabei zu sein.“

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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