Kreispolitik beschließt neue Ausschreibung

Zu hohe Kosten: KGS-Hallenbau in Bad Bevensen jetzt erst 2020

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Die bisher genutzte Sporthalle der KGS ist fast 50 Jahre alt. Der Neubau verzögert sich weiter

Bad Bevensen/Landkreis – Der erste Spatenstich für die neue Sporthalle der Kooperativen Gesamtschule in Bad Bevensen sollte in diesen Wochen gesetzt werden. Doch gebaut wird sie nun frühestens ab dem Frühjahr 2020.

Denn: Der Landkreis wird noch einmal den Bau neu ausschreiben – so hat es die Kreispolitik am Dienstagabend entschieden. Die Gewählten sahen sich mit Preisvorstellungen von Bauunternehmen konfrontiert, die jenseits der Wirtschaftlichkeit liegen.

Der Landkreis Uelzen wollte gestern mit Hinweis auf das Vergaberecht keine Zahlen nennen. Nur so viel ist aus den bisherigen Planungen bekannt: Als Baukosten für die Halle waren ursprünglich 4,4 Millionen Euro vorgesehen.

Es ist nicht die erste Verzögerung bei dem geplanten Sporthallenbau: Die jetzt beschlossene erneute Ausschreibung ist bereits die dritte bei dem Projekt. Die erste lief ins Leere, weil sich kein Unternehmen fand, das die Halle zeitnah bauen konnte. Die zweite Ausschreibung endete mit besagten Ergebnissen, die von der Politik als „nicht wirtschaftlich“ eingestuft wurden. Beim nächsten Anlauf sollen die Gewerke, wie Baudezernent Tobias Linke sagt, einzeln ausgeschrieben werden – in der Hoffnung, dass man damit günstiger fährt als bei der Suche nach einem Generalunternehmer, der sich die Koordination der einzelnen Gewerke bezahlen lässt.

Damit die fast 50 Jahre alte, zurzeit genutzte Turnhalle bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes noch genutzt werden kann, sollen dort noch Instandsetzungsmaßnahmen erfolgen. Unter anderem gebe es Handlungsbedarf bei den Sanitäran- lagen und in Sachen Brandschutz.

VON NORMAN REUTER

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