„Wir beginnen mit einem Mindestgebot von zehntausend Euro“

Höchstgebot 240.000 Euro: Pferdeauktion in Medingen mit Millionenumsatz

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Das Hengst-Fohlen Bertoni von Borsalino-De Niro-Canaster wurde von Burkard Wahler für 55 000 Euro versteigert. 

nk Bad Bevensen-Medingen. „Wir beginnen mit einem Mindestgebot von zehntausend Euro“, hatte Auktionator Burkhard Wahler kaum bekanntgeben, nachdem der vierjährige Wallach „Quite Fantastic“ von Quantensprung mit der Katalognummer eins in die Bahn eingeritten worden war, da schnellten die Gebote schon in die Höhe.

Als die Hunderttausend überschritten waren gab es Beifall von den Rängen in der Halle. Bei 120.000 Euro erhielt ein US-Amerikaner den Zuschlag. Bei der Hannover Stute „Que Sera“ von Quantensprung mit der Katalognummer zwei ging es in einem ebenso rasanten Bieterduell weiter. Bei 120.000 Euro ging der Zuschlag nach Hamburg. „In Meisterhände“, versicherte Wahler.

Bei der 29. Herbstauktion auf dem Klosterhof Elite im Herbst konnte Burkhard Wahler jetzt wieder Gäste aus der ganzen Welt begrüßen. Er dankte den Züchtern für die tolle Qualität der Reitpferde und die Superkollektion der Fohlen. Dass die Qualität der Reitpferde super war, zeigte sich bereits beim dritten Angebot, dem Fuchswallach „For Honour“ von Don Olymbrio, mit einer brillanten Aufmachung. Auch hier gingen die Gebote in Sekundenschnelle in die Höhe – Telefonanbieter aus Hamburg und Berlin boten mit. Als Wahler bei 180.000 Euro schon anzählte, stieg Stade mit ein und langsam ging es höher. Bei 220.000 Euro erhielt Stade dann den Zuschlag.

Für den Rapp-Wallach „Dibadu“ von De Niro bot Dänemark gleich 50.000 Euro und bot immer weiter mit. Doch den Zuschlag erhielt bei 115.000 Euro ein Bieter aus Hessen.

Ein Raunen ging durch die Zuschauerränge, als die Gebote für den Hannoveraner Wallach „Dance with me“ von Danone I in die Höhe schnellten. Bieter aus Portugal, den USA und Australien stiegen nach und nach aus. Bei 240.000 Euro erhielt Lena Thönies den Zuschlag. Es war das teuerste Pferd der Auktion. Luxemburg sicherte sich für 95.000 Euro „Donaustern“, die Niederlande für 52.000 Euro „Davino“ und die Ukraine für 65.000 Euro „Estrella“. Beim letzten Reitpferd der Kollektion, dem Wallach „Quattroporte“ von Quantensprung, der in Reitprüfungen platziert, Vize-Champion in Verden war und für das Bundeschampionat 2018 nominiert wurde, entbrannte ein Bieterduell. Bei 150.000 Euro erhielt Fabienne Müller-Lütkemeier den Zuschlag. Es wurde ein Gesamtumsatz von 1.465.000 Euro mit einem Durchschnittspreis von 81.000 Euro erzielt.

So rasant wie bei den Reitpferden war auch der Einstieg bei den Fohlen. Insgesamt erzielten die 33 Fohlen einen Umsatz von 507.500 Euro. Der Durchschnittspreis lag bei 15.000 Euro und der niedrigste Preis bei 5.000 Euro.

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