Gastgeber gewinnen Moonlight-Contest / 17 Gruppen am Start / Mastwurf-Wettbewerb als Gaudi

Hesebecker Wehr nutzt Heimvorteil

+
Eine der Aufgaben beim Moonlight-Contest der Feuerwehren war ein Löschangriff.

Groß Hesebeck. Insgesamt 17 Feuerwehrgruppen aus dem Landkreis Uelzen waren am Sonnabend bei der 17. Auflage des Moonlight-Contests in Groß Hesebeck dabei. Dazu gab es ein ständig wachsendes Publikum und ein buntes Rahmenprogramm.

Für den Feuerwehr-Nachwuchs ist in Groß Hesebeck gesorgt. Diese beiden Jungs hatten als Wettkampf-Zuschauer viel Spaß.

„Ich bin gespannt, was nächstes Jahr abgeht, wenn es volljährig wird“, sagte Vize-Samtgemeindebürgermeister Eckhard Warnecke über das Spektakel. „Ich stelle wieder fest, dass Wehren kommen und bleiben, weil es hier so schön ist.“ Für die Feuerwehren kam es darauf an, möglichst zügig zu sein und kaum Fehler zu machen, um bei dem Wettkampf eine hohe Punktzahl zu erreichen. Es siegte die Freiwillige Feuerwehr Hesebeck, gefolgt von Gollern und Brockhimbergen-Kollendorf.

Über den Siegerpokal freuten sich die Gastgeber von der Freiwilligen Feuerwehr Hesebeck.

Kaum war die letzte Gruppe mit dem Wettkampf fertig, wurden Fackeln entzündet und auf einer langen Tischreihe 17 Flaschen mit einem speziellen Moonlight-Contest-Etikett aufgestellt. Hinzu kamen handgefertigte Pokale. „Die sind jedes Jahr anders“, erklärte Jürgen Moritz. Zusammen mit Christian Kühn hatte er viele Stunden in der Werkstatt verbracht, um diese besonderen Trophäen anzufertigen. „Ich bin wirklich ,geflasht‘ angesichts dieser Pokale“, betonte Ortsbrandmeister Dirk Baum zu Beginn der Siegerehrung. Natürlich fehlte der vielfache Dank nicht für das Richterteam und die vielen Hese-becker, die zum Erfolg des Contests beigetragen hatten.

Ein Mastwurf-Wettbewerb sorgte für jede Menge Spaß. Dabei siegten Dennis Heinemann und Samira Kühn.

Ein Hingucker war auch der Mastwurf-Wettbewerb. Dabei kam es nicht nur auf Kraft, sondern auch auf Technik an. Am Ende lag Dennis Heinemann aus Allenbostel vorne. Auch die Damen warfen – hier schaffte Samira Kühn aus Groß Hesebeck die weiteste Distanz. Dagegen klappte der Wettstreit „Hau den Florian“ nicht, denn nach wenigen Schlägen war der Vorschlaghammer kaputt. Groß Hesebecker Frauen hatten wieder für Leckerbissen gesorgt, vor allem der Burgunder-Braten war der Renner. Feuerwerk, Partymusik, Schwofen und Klönen rundeten den Contest ab.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

Moonlight-Contest in Groß Hesebeck

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare