Kostenlose Busfahrt für Mitarbeiter

Herz- und Gefäßzentrum setzt Baustein für Bevenser Mobilitätskonzept um

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Ein Busshuttle für Mitarbeiter und Patienten verbindet das Herz- und Gefäßzentrum mit dem Bahnhof. 

Bad Bevensen – Die Kurstadt soll mobiler werden – das ist erklärtes Anliegen der Stadt Bad Bevensen, die derzeit ein Mobilitätskonzept auf den Weg bringt.

Für die Mitarbeiter des Herz- und Gefäßzentrums Bad Bevensen (HGZ) hat dieses Konzept bereits konkrete Formen angenommen, denn das HGZ hat einen Baustein daraus kurzerhand für seine Mitarbeiter umgesetzt: einen kostenlosen Bus-Shuttle zwischen dem Bad Bevenser Bahnhof und dem Klinik-Zentrum jenseits des Elbe-Seitenkanals. Und weil die Diana-Klinik sozusagen auf dem Weg liegt, können auch deren Mitarbeiter das Angebot kostenfrei nutzen.

„Wir waren der Meinung, dass hier im Rahmen des Mobilitätskonzepts ein konstruktiver Vorschlag erarbeitet wurde“, erklärt Dirk Ludemann, Vorstand des HGZ Bad Bevensen. Allerdings habe es die Idee für einen kostenlosen Bustransfer, der den Mitarbeitern für die Wege zwischen dem Bahnhof und ihrer Arbeitsstätte zur Verfügung stehen soll, schon einmal gegeben, sagt er. Konkret geworden sei das Vorhaben jetzt letztlich auch mit einem neuen Partner: der Haller Busbetrieb GmbH, die seit August 2016 die Konzession für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Uelzen und damit auch in Bad Bevensen hat.

„Ein Bus der Linie 7075 fährt seit vergangenem Sommer sechs Mal täglich zwischen dem HGZ und dem Bad Bevenser Bahnhof“, berichtet Martin Steiner, Standortleiter Uelzen bei der Haller Busbetrieb GmbH, über das gemeinsame Projekt mit der Spezialklinik. Neu ist nicht nur die Taktung der Fahrten, sondern auch die Tatsache, dass der Bus nicht an der Römstedter Straße halte, sondern direkt auf das HGZ-Gelände fahre. Bis zu 50 Sitzplätze stehen zur Verfügung. Und zwar nicht ausschließlich den Mitarbeitern von HGZ und Diana-Klinik, sondern auch Patienten, Klinikbesuchern und allen anderen Interessierten. „Die zahlen dann den ganz normalen Fahrpreis“, so Steiner.

Für Dirk Ludemann ist der neue Bus-Shuttle nur allzu folgerichtig, wenn es um die Attraktivität des HGZ als Arbeitsstätte sowie des Standorts Bad Bevensen als Wohnort geht. „Ich halte ein solches Angebot für unerlässlich“, betont er. Mitarbeitern, die nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren können oder möchten, werde hier eine Möglichkeit der Mobilität geboten. Und falls die Fahrzeiten des Busses nicht zu den Arbeitszeiten passen sollten: Bei Bedarf können HGZ-Mitarbeiter weiterhin für ihre Fahrten zum und vom Bad Bevenser Bahnhof kostenlos ein Taxi nutzen.

Für Ludemann gehe es letztlich aber darum, eine verlässliche Institution am HGZ zu bieten: „Mit dem Bus-Shuttle wurde jetzt ein regelhaftes Angebot für Mitarbeiter, für Patienten, deren Angehörige und Besucher geschaffen.“ Und ein Baustein für das Mobilitätskonzept in Bad Bevensen.

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