Dachstuhlbrand in Medingen

116 Kameraden im Einsatz: Haushälfte brennt ab

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Schwere Rauchentwicklung erschwerte gestern die Löscharbeiten an einer Doppelhaushälfte in Medingen.

stk/wb Medingen. Ein Dachstuhlbrand in Medingen sorgte gestern Abend für einen Großeinsatz der Feuerwehren. Um 17. 57 Uhr ging der Alarm ein. Als die Bevenser Feuerwehr eintraf, stand schon eine dunkle Rauchsäule über der Doppelhaushälfte.

Atemschutzgeräteträger drangen ins Haus ein, um zu löschen, mussten dann aber das Feld räumen. Wenig später stürzte ein Teil des brennenden Dachs ein.

Erschwert wurde der Einsatz, weil nicht bekannt war, wo sich in dem Haus die Gastherme und die Versorgungsleitung befanden. Die SVO klemmte deshalb die Gasversorgung für die ganze Straße ab. Nach einer Dreiviertelstunde stand fest, dass das Haus, dessen Bewohner nicht anwesend waren, nicht zu retten war. Insgesamt 116 Feuerwehrleute konnten aber verhindern, dass der Brand auf die benachbarte Haushälfte übergriff. Wegen der starken Rauchentwicklung waren darunter 48 Atemschutzgeräteträger.

Bevensens Stadtbrandmeister Matthias Wedel hatte die Alarmstufe auf drei erhöht und Feuerwehren aus Jelmstorf, Himbergen, Barum, Altenmedingen, Römstedt, Secklendorf, Seedorf und Tätendorf-Eppensen nachalarmiert. Die Straße war voller Feuerwehrfahrzeuge.

Die Ursache des Feuers war gestern noch nicht bekannt. Brandermittler der Polizei waren vor Ort. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

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