Die Kunstwerkstatt in der alten Eppenser Schule ist ein noch fast unentdecktes Kultur-Highlight

Ganzheitliches Kreativsein

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Mit viel Fantasie wird in der Kunstwerkstatt in Tätendorf-Eppensen ganzheitliche Kreativität vermittelt.

ib Tätendorf-Eppensen. Sie ist ein bislang noch fast unentdecktes und zartes Pflänzchen der hiesigen Kulturlandschaft: die Kunstwerkstatt Alte Schule in Tätendorf-Eppensen. Seit 2005 führt die Künstlerin und Pädagogin Petra Vollmer hier, im ehemaligen Schulgebäude des Ortes, Interessierte aller Altersgruppen ans künstlerische Wirken heran.

Wo einst Schultische standen und 60 Schüler dicht an dicht saßen, treffen sich heute Erwachsene und Kinder ganz locker zu vielfältigen Angeboten. „Auch Generationen verbindende Angebote gibt es“, betont die Künstlerin, die sich unter anderem in dem Landschaftskunstprojekt „landart“ maßgeblich mit engagiert hat. Gearbeitet wird drinnen und draußen, wo sich am Dorfrand der Blick in die Landschaft des Ilmenautals öffnet. „Im Garten entstand als erstes Projekt ein Lehmofen für duftende Brötchen“, erinnert Petra Vollmer an die Anfänge des Kunstwerkstatt-Projekts vor fast genau zwölf Jahren. „Sinnlich und handfest ist das gemeinsame Tun“, sagt sie.

„Gearbeitet wird ganzheitlich zu übergreifenden Themen, die im Alltag wurzeln. Mädchen wie Jungen nimmt die Arbeit mit zu schöpferischen Abenteuern.“ Unter dem Motto „Alles Brei“ wird zum Beispiel aus Altpapier neues Papier geschöpft, aus Verpackungen werden Puppen für anschließendes Theaterspiel. Beim Malen ist die Fälschung großer Meister Ansporn, für das Malen ausdrucksstarker Zeichnungen werden aus gesammelten Ästen Kohlestifte selbst hergestellt, und bevor Bilder auf Leinwand entstehen können, werden entsprechende Rahmen dafür gebaut.

Wer mehr erfahren möchte: www.kunstwerkstatt-alteschule.de und Telefon (0 58 06) 98 03 44.

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