HGZ schließt mit Kassenärztlicher Vereinigung Vertrag zur Verbundweiterbildung

Fünf vor zwölf für Hausärzte

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Machen sich gemeinsam gegen den Ärztemangel stark. Dr. Thomas Nolte, Oliver Christoffers, Dr. Aiman Alken, Holger Schmidt und Carsten Florin (von links).

ib Bad Bevensen/Landkreis. 7000 Hausärzte weniger wird es in Deutschland im Jahr 2020 laut Bundesärztekammer geben – vor allem die Fläche wird davon betroffen sein.

Um Engpässen der hausärztlichen Versorgung in Niedersachsen entgegenzuwirken, haben das Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen (HGZ) und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) jetzt eine Vereinbarung zur Verbundweiterbildung beschlossen. Sie bietet jungen Nachwuchsärzten in Niedersachsen eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin und wird von der Niedersächsischen Ärztekammer und den Krankenkassen unterstützt.

„Herz- und Kreislauferkrankungen nehmen stetig zu“, erklärt Dr. Thomas Nolte, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am HGZ. Er hat die Vereinbarung maßgeblich befördert. „Für uns ist es wichtig, mit gut ausgebildeten Ansprechpartnern in den Praxen zusammenzuarbeiten, die in ihrer Region das Schwerpunktkrankenhaus für Herz-Kreislauferkrankungen kennen“, sagt Nolte. Holger Schmidt, Sprecher des KVN-Bezirksausschusses Lüneburg hat derweil vor allem „die Hoffnung, dass diese Vereinbarung dazu führt, dass wir mehr Hausärzte für den Landkreis Uelzen gewinnen. Oliver Christoffers, Geschäftsführer der KVN-Bezirksstellen Lüneburg und Osnabrück ergänzt: „Wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit mit dem HGZ, die über viele Jahre gewachsen ist, auch an dieser Stelle fortsetzen zu können.“

In dem Weiterbildungsverbund arbeiten Kliniken und niedergelassene Hausärzte auf regionaler Ebene im Sinne einer zielorientierten und strukturierten Facharztweiterbildung zusammen.

Von Ines Bräutigam

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