Fontänenfeld ist bestellt

Das Fontänenfeld auf dem Kirchplatz kann man schon erahnen: Die Düsenköpfe sind montiert, die Betonplatte drumherum ist gegossen.

Bad Bevensen - Von Ines Bräutigam. In diesen Tagen wird das künftige Herzstück der neuen Fußgängerzone in Bad Bevensen gefertigt: Zurzeit laufen die Installationsarbeiten für die neue Brunnenanlage auf dem Kirchplatz. „Das ist ein sehr anspruchsvoller Abschnitt“, sagt Martin Diekmann, Geschäftsführer des ausführenden Planungsbüros lad+ aus Hannover.

In der vergangenen Woche wurde die Zisterne in ein großes Erdloch auf dem Kirchplatz eingelassen. Der Wasserspeicher umfasst etwa sieben Kubikmeter. Darüber wurden dann die Leitungen verlegt, die mit dem künftigen Fontänenfeld verbunden wurden. Inzwischen sind auch die Düsenköpfe montiert und in Beton gegossen worden. Sie werden künftig, wie berichtet, das ebenerdige Fontänenfeld bilden, aus dem Wasser sprudeln wird.

Indes bekommt man ein paar Schritte weiter schon einen Eindruck davon, wie die fertig gestellte Fußgängerzone einmal aussehen wird: Die Klinkerarbeiten an der Lüneburger Straße sind bereits weit fortgeschritten und werden voraussichtlich noch diese Woche abgeschlossen sein. Auch der Traufstreifen an der Dreikönigskirche soll bis dahin fertig sein.

An der Brückenstraße, in Höhe der Hausnummern 8 bis 20, werden ebenfalls bis zum Monatsende die Klinkerpflasterflächen fertig gestellt. Anschließend erfolgt zwischen den bereits versetzten Muldenrinnen das Verlegen der Natursteinplatten aus Granit, wie sie bereits an der Lüneburger Straße verlegt wurden. Außerdem kann man schon erkennen, wo in Kürze die Blumeneschen stehen werden: Auch die so genannten Baumscheiben an der Brückenstraße sind bereits mit Klinkerpflaster gestaltet worden.

Geringfügige Verzögerungen, so Martin Diekmann, gab es an der Göhrdebrücke. Hier seien Arbeiten erforderlich geworden, die im Vorfeld nicht absehbar gewesen seien. Im Großen und Ganzen sei man aber mit den Umbauarbeiten völlig im Zeitplan. „Der Baufortschritt“, so Diekmann, „ist so, wie er sein soll.“

Zwar war von vornherein klar, dass die vom Umbau betroffenen Geschäftsleute die Zähne zusammenbeißen und mit Beeinträchtigungen rechnen müssen. Doch bisher habe es keine Beschwerden gegeben, so Diekmann. Wohl auch deswegen nicht, weil Baufirma, Stadt und Planungsbüro ein Baustellenmanagement eingerichtet haben, um kurzfristig auf Probleme reagieren zu können. So ist Silvia Titze, Bauleiterin für das Projekt bei lad+, etwa jeden zweiten Tag vor Ort und kann sofort aktiv werden, wenn etwas an sie herangetragen wird.

Bis Mitte Mai werden als nächstes die Randstreifen direkt vor den Häuserfassaden an der unteren Brückenstraße und der Lüneburger Straße fertiggestellt. Anschließend, von Mitte Mai bis Ende Juni, wird mit dem Ausbau der oberen Brückenstraße und der Kirchenstraße begonnen. Bis Mitte Juli sollen dann auch hier die Randstreifen an den Geschäften fertig sein.

Den Abschluss der Umbauarbeiten wird dann die Pflasterung des so genannten „Gelenkplatzes“ An der Aue, zwischen oberer und unterer Brückenstraße, bilden. Wie bereits errichtet, wird sich die Stadt Bad Bevensen die Neugestaltung des Kirchplatzes samt Lüneburger Straße, Brückenstraße und Kirchenstraße 1,425 Millionen Euro kosten lassen – 973 500 Euro Zuschüsse dafür gibt das Land Niedersachsen.

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