Kurhaus-Abriss: Wärmeleitungen aus der Jod-Sole-Therme sollen Neubau versorgen

Feinarbeit mit großem Gerät

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Der Teich mit den „tanzenden Mädchen“ soll attraktiver Ausblick von der Terrasse eines Restaurants sein, das zwischen neuem Kurhaus und Therme entstehen könnte. Im Hintergrund arbeiten sich die Bagger derzeit durch die Überreste des alten Kurhauses.

Bad Bevensen. Nach dem Groben folgt der Feinschliff: Zentimeterarbeit ist inzwischen beim Kurhausabriss an der Dahlenburger Straße gefragt.

Nur wenig ist von dem alten Kurhaus derzeit noch an der Dahlenburger Straße zu sehen. Auch die Kellerdecken werden noch komplett abgetragen. Der reine Beton ohne Metallanteile soll unter anderem zum Verfüllen des Kellers genutzt werden.

Denn nachdem die Bagger mit den Abbruchzangen Wände eingerissen und Deckenplatten abgeschnitten haben, gelangen die Arbeiter nun an den Übergang zwischen der Jod-Sole-Therme und dem alten Kurhaus – besser gesagt, an das, was von dem Zwischenstück übrig geblieben ist. In der Betondecke verpackt liegen wichtige Leitungen zu den Filteranlagen in den Außenbereichen der Therme, die durch die Abrissarbeiten nicht beschädigt werden dürfen. Außerdem sollen die Wärmeleitungen der Therme künftig auch das neue Kurhaus versorgen – ein weiterer Grund für die ausführende Abbruchfirma besonders sensibel vorzugehen.

Von Wiebke Brütt

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