Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) bringt nachträgliches Weihnachtsgeschenk nach Bad Bevensen

Feierstunde für die Therme

+
Auf die Therme das Glas erhoben: 2011 wurde der modernisierte Badbereich der Jod-Sole-Therme eingeweiht. Am Donnerstag ist die nächste Feierstunde geplant.

Bad Bevensen. Einen warmen Geldregen lässt das Land Niedersachsen erneut über die Kurstadt Bad Bevensen regnen. Denn das Wirtschaftsministerium hat den Förderantrag der Kurgesellschaft bewilligt. Kommenden Donnerstag, 27. Dezember, bringt Minister Jörg Bode den Bescheid persönlich vorbei.

Ein offizieller Akt, der mit einer Feierstunde im Foyer der Bad Bevenser Therme, begangen wird.

Im kommenden Jahr werden 1,7 Millionen Euro Zuschüsse nach Bad Bevensen fließen. Damit trägt das Land den Löwenanteil der zwei Millionen teuren Umbaumaßnahme der Jod-Sole-Therme. Dort sollen im kommenden Jahr eine Salzwelt, eine Solewelt und einen Solegarten entstehen – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates, die derzeit noch aussteht, genauso wie das offizielle Schreiben des Ministeriums. „Wir haben hier noch nichts“, sagt Uwe Winter, Geschäftsführer der Bad Bevenser Kurgesellschaft. Mit Komplikationen rechnet er jedoch nicht – nur damit, dass der Minister eben am Donnerstag „das Original in der Tasche hat“. Auf 180 Quadratmetern sollen in der Salzwelt unter anderem eine große Salzsauna mit Temperaturen um die 65 Grad sowie eine Salzlounge entstehen. Durch die Umbaumaßnahmen soll der Gesundheitsaspekt des Bevenser Tourismus gestärkt werden. Auch eine Außenliegefläche soll entstehen – auf 120 Quadratmetern direkt hinter der Sonnenfalle, einem Bau mit Glasfront im Bad Bevenser Kurpark. Vor kurzen hat die Therme bereits von einer Förderung des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union profitiert. Das Land Niedersachsen hatte die 9,5 Millionen Euro schwere Modernisierung mit 1,42 Millionen Euro gefördert. 4,47 Millionen Euro Zuschüsse flossen aus einem Fond der EU. Zwei Jahre lang wurde an der Therme gewerkelt. Vor gut einem Jahr wurden diese Arbeiten abgeschlossen.

Von Wiebke Brütt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare