Gäste-Boom in Bad Bevensen: Therme-Plus-Angebote locken Urlauber in die Kurstadt

Erwartungen übertroffen

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Gäste-Magnet: Pensionen, Ferienwohnungen und Hotelzimmer, die zusammen mit freiem Eintritt in die Jod-Sole-Therme angeboten werden, locken besonders viele Gäste an.

Bad Bevensen. Die Kurstadt Bad Bevensen wird als Urlaubsort immer beliebter. Nach Spitzenergebnissen in der ersten Jahreshälfte vermeldet die Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) auch für das dritte Quartal 2012 auffallen hohe Übernachtungs- und Gästezahlen.

Die Gästezahlen sind im vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent auf 6766 Besucher gestiegen. Die Übernachtungen sind von 35 167 im dritten Quartal 2011 auf 37 857 im Jahr 2012 angestiegen – ein Plus von 7,65 Prozent. „Obwohl der September ja schon immer unser stärkster Übernachtungsmonat war, ist es uns trotzdem gelungen, die Übernachtungs- und Gästezahlen in diesem Monat nochmals zu steigern“, zieht BBM-Geschäftsführer Uwe Winter ein positives Fazit.

Ein Erfolgsmodell, das maßgeblich zu den positiven Entwicklungen beigetragen habe, ist das Therme-Plus-Angebot. Gäste buchen bei „Therme-Plus“-ausgezeichneten Gastgebern nicht nur die Übernachtung, sondern die Benutzung der Jod-Sole-Therme inklusive. Seit drei Jahren steigen die Übernachtungszahlen in den Therme-Plus-Betrieben stetig an: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Übernachtungen im dritten Quartal um rund 17 Prozent angestiegen. Vor allem Ferienwohnungen profitieren laut BBM-Statistik stark von den Kombi-Angeboten. „Damit sind wir auch innerhalb der Lüneburger Heide einer der am stärksten wachsenden Urlaubsorte. Gleichzeitig macht dieses Ergebnis aber auch mehr als deutlich, wie wichtig das Produkt Therme-Plus gerade für diesen Vermietbereich ist“, sagt Uwe Winter. Der Gast suche sich nicht mehr mühsam ein eigenes Programm zusammen. Er erwarte, dass ihm passende Pakete geschnürt würden – ein Fazit, dass auch in der Kurstadt in aktuellen Diskussion um die Veränderungen im Tourismusmarkt immer mehr an Bedeutung gewinnt.

In Arbeitsgruppen wollen Vertreter der BBM zusammen mit Touristikern und Gastgebern der Kurstadt sowie Experten der Lüneburger Leuphana Universität Strategien entwickeln, wie Bad Bevensen dem neuen Reiseverhalten und den Ansprüchen der Gäste in Zukunft gerecht werden kann (die AZ berichtete). Die Themen Gesundheit, Natur und Spiritualität sollen verstärkt vermarktet werden – eine Richtung, in die übrigens auch die Nachbarn aus dem Klosterflecken Ebstorf gehen. Gemeinsam werden die drei Besinnungswege der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf – der Auferstehungsweg, der Besinnungsweg und der noch in Planung befindliche Inspirationsweg – beworben. Auch die beiden Heideklöster in Ebstorf und Medingen tragen zu dem Image des „sanften Tourismus“, der verfolgt werden soll, bei.

Von Wiebke Brütt

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