Tag der offenen Tür an der Bevenser Fritz-Reuter-Schule

Entdeckungen an der KGS

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Tag der offenen Tür in der KGS Bad Bevensen: Schülerinnen präsentieren prächtige Ergebnisse aus der Hutwerkstatt im Kunstraum.

Bad Bevensen. „Das Gebäude ist ja ganz neu“, sagt Eva spontan zu ihrem Bruder Tim. Sie nutzen den Tag der offenen Tür an der Bevenser Fritz-Reuter-Schule, um an ihrer alten Schule vorbeizuschauen, die Eva 2013 mit dem Abitur und Tim 2011 mit Realschulabschluss verlassen hat.

Die meisten Besucher sind Schüler, die nach den Sommerferien in die KGS gehen möchten. Oft sind ihre Mütter, Väter und Geschwister dabei, um sich umzuschauen, Informationen zu holen, Ergebnisse aus den Projekttagen anzusehen, irgendwo mitzumachen. Zeitweise laufen acht Führungen gleichzeitig, um die Schule zu zeigen und Fragen zu beantworten.

Bewegung macht Spaß – die Turnhalle hat natürlich auch die Türen offen.

Zurück zu Eva und Tim. Im kleinen Gebäude in der Lindenstraße fällt ihnen sofort der Freizeitbereich, das Nest mit einladenden Möbeln, auf. Gerade sind zwei Sozialpädagogen dabei, ihre Arbeit vorzustellen. Sie geben Schülern im sozial-emotionalen Bereich Unterstützung oder führen Krisengespräche.

Vorbei an vertrauten Klassenräumen ist der nächste Stopp bei den Fotos mit den Lehrern. Viele neue, junge Gesichter. Raus geht es, Richtung roter Platz. Menschenkicker fallen auf und das neue Unterrichtsgebäude, in dem gerade die Beschriftung des Seelsorgeraums angebracht wird. Ob die Räume reichen?

Schüler der Sprachlernklasse bieten verschiedene Aktivitäten an und haben landestypisches Gebäck dabei.

Hinein in das große Gebäude. „VUSL, also Vertretungs-Unterricht-Selbstständiges-Lernen, war zu meinen Zeiten gerade im Aufbau“, erinnert sich Eva. Hinein in die Pausenhalle. Da ist was los. Ein leckerer Crêpe am Französisch-Stand wird genascht. Die Sprachlernklasse ist mit ihren Angeboten vor Ort, Ergebnisse der kleinen Forscherfragen sind zu sehen. Die Feuerwehr ist da, der Schulverein. Aus dem Musikraum erklingen Keyboard und E-Gitarre. Weiter in die Fachräume. Hier lohnt sich ein Blick ins Mikroskop, lässt sich ein Herz auseinandernehmen. Schnell noch in die Turnhalle, in der viele Bewegungsangebote sind.

Tim wirft einen Blick nach draußen: „Den Farbbereich im Busparkplatz gab es zu meinen Zeiten nicht, da finden sich neue Schüler bestimmt gut zurecht.“

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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