Erweiterung des Bevenser Kindergarten läuft / Fertigstellung im August geplant

Einzug im Sommer

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(Über-)Blick aus dem Turmfenster: Birgit Waltje, Leiterin der Kita an der Röntgenstraße, freut sich auf den Anbau, der ab Sommer zwei neue Gruppenräume bieten wird.

Bad Bevensen. Die Kinder des Kita-Zentrums an der Bad Bevenser Röntgenstraße drücken sich derzeit die Nasen an den Fensterscheiben platt.

Denn draußen, auf ihrem Spielgelände, gibt es viel zu gucken: Die ersten Arbeiten für den Kindergartenanbau sind vor etwa einem Monat angelaufen, und allmählich kann man schon erste Konturen des Projekts erkennen.

„Wir sind derzeit im Zeitplan“, vermeldet Bauamtsleiter Roland Klewwe auf AZ-Nachfrage. Die Erdarbeiten hatten um den 8. Januar herum begonnen und sind so gut wie abgeschlossen. Gleichzeitig wurden die Leitungen für die Entwässerung gelegt und einige vorhandene Kabelagen verlegt. Im Moment werden die Fundamente für das neue Gebäude vorbereitet, in dem künftig zwei Kindergartengruppen untergebracht werden sollen.

Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Kinder im August dieses Jahres in den neuen Anbau einziehen können. Eigentlich war die Fertigstellung des Projekts, wie ausführlich berichtet, schon früher geplant. Die Politik der Stadt Bad Bevensen hatte allerdings nicht nur derart unterschiedliche Auffassungen über den künftigen Betreiber für eine Kita-Erweiterung, sondern auch über die Gestaltung des Baus und den Kostenrahmen, sodass der Baustart um ein Jahr in die Länge gezogen wurde.

Neben dem Neubau, in den die Stadt Bad Bevensen rund eine Million Euro investiert, wird auch das bestehende Kindergartengebäude auf Vordermann gebracht. Diese Sanierungsmaßnahmen werden voraussichtlich mit noch mal etwa 200 000 Euro zu Buche schlagen. „Die Submissionsergebnisse haben den geplanten Kostenrahmen für den Neubau bereits bestätigt“, erklärt Bauamtsleiter Klewwe. Die Sanierungsarbeiten im Bestand seien noch nicht ausgeschrieben worden.

Im April oder Mai werde man schon richtig etwas zu sehen haben, kündigt der Bauamtsleiter an. Denn während zurzeit vor allem Arbeiten im Boden erfolgen, werden ab etwa März die vertikalen Bauelemente das Bild beherrschen, denn Ende Februar sollte die Bodenplatte fertig sein. Allerdings: „Vorausgesetzt, wir bekommen nicht zu starken Frost“, schränkt Klewwe ein. Denn Beton binde bei hohen Minusgraden nicht ab. Es gebe zwar Möglichkeiten, dann trotzdem weiterzumachen. Das koste aber Zeit und Geld. „Wenn nachts mal ein Grad minus herrscht, dann ist das noch nicht so schlimm“, sagt der Bauamtsleiter. Sollte der Winter allerdings noch einmal eine Vorstellung mit Schnee und lang anhaltendem Frost geben, könnte es mit dem Zeitplan schwierig werden.

Von Ines Bräutigam

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