Horst Eckert erhält die Ehrennadel des Landkreises Uelzen

Im Einsatz für die Friedensarbeit

Landrat Dr. Heiko Blume (links) übergab Horst Eckert die Ehrennadel samt Urkunde des Landkreises Uelzen. Foto: privat
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Landrat Dr. Heiko Blume (links) übergab Horst Eckert die Ehrennadel samt Urkunde des Landkreises Uelzen.

red Bad Bevensen/Uelzen. Ein besonderer Moment erwartete Horst Eckert bei der Adventsfeier des Heimatkreises Wollstein: Landrat Dr.

Heiko Blume überreichte dem ersten Vorsitzenden des Vereins die Ehrennadel des Landkreises Uelzen und würdigte so das jahrzehntelange Engagement Eckerts für die deutsch-polnische Friedensarbeit.

Seit 30 Jahren ist der Bevenser erster Vorsitzender des Heimatkreises. Der Heimatkreis pflege – insbesondere auch durch das Engagement von Horst Eckert – den Austausch mit der polnischen Bevölkerung in der alten Heimat. Zahlreiche Seminare, Freizeiten, Fahrten nach Wollstein (Wolsztyn), Kontakte zu den polnischen Behörden, deutsch-polnische Veranstaltungen in Polen und Deutschland, die Partnerschaft mit dem Robert-Koch-Museum in Wollstein und vieles andere sei durch Horst Eckert mit angeschoben worden, würdigte der Landrat. Er wolle nicht nur den Zusammenhalt der Deutschen aus dem ehemaligen Kreis Wollstein hier durch den Heimatkreis stärken, sondern auch die Geschichte der Wollsteiner Region bewusster machen und die deutsch-polnische Verständigung zwischen den geflüchteten und vertriebenen Deutschen und den jetzt im Kreis Wollstein lebenden Polen vorantreiben.

Bei den Fahrten habe Horst Eckert die Teilnehmer immer aufgefordert, die ehemaligen polnischen Nachbarn aufzusuchen und alte Vorbehalte abzubauen. Höhepunkte seien die Einweihung des Robert-Koch-Museums in Wollstein, die Friedhofskapelle in Paulswiese sowie die Aufstellung von Gedenksteinen und -kreuzen auf den alten deutschen Friedhöfen gewesen. All dies sei nur möglich gewesen, weil Eckert die „Wollsteiner“ überzeugen konnte, sich mit dem Nachbarn wieder zu verständigen. „Er wusste: Nur die Betroffenen können die Verständigung und Versöhnung vorantreiben.“ Blume betonte: „Horst Eckert hat die Hand gereicht und immer wieder Brücken gebaut. Dabei hat er sich nicht selbst in den Vordergrund gestellt, sondern immer die Menschen in der alten und neuen Heimat.“

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