Vorlesetag an der Fritz-Reuter-Schule: Heiner Scholing über „Hirnzellen im Hinterhalt“

Einblicke in das Streichespielen

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Heiner Scholing las auf der neuen Lesebühne im „Treffpunkt Insel“ der KGS Bad Bevensen.

ute Bad Bevensen. Etwas vorgelesen zu bekommen, gefällt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wenn es auch noch „live“ passiert und nicht nur durch Hörbuch oder Kassette, ist es umso schöner. So erlebten es jetzt Kinder aus dem 5. und 6. Jahrgang der Fritz-Reuter-Schule (KGS) Bad Bevensen.

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags war der grüne Landtagsabgeordnete Heiner Scholing in den „Treffpunkt Insel – Bibliothek und mehr“ im kleinen Schulgebäude an der Lindenstraße gekommen, wo es neuerdings eine Art Theater in mehreren Ebenen gibt, um dort zu lesen.

„Es ist zum Rückzugsort für Schüler geworden, zur idealen Lesebühne“, weiß Meike Hinrichs, bibliothekarische Fachkraft und pädagogische Mitarbeiterin, die seit Jahren die Insel betreut.

Heiner Scholing war gern gekommen, vor allem, „damit man sich mehr für das Lesen interessiert“. Aber zunächst erlaubte er den gespannten Schülern Fragen zur Person. „Sind Sie Autor?“, wollte jemand wissen. Oder: „Sind sie Bibliotheksmitarbeiter?“. Nach wenigen Fragen aber war das Rätsel gelöst. Nun wollte Scholing wissen, welche Lieblingsbeschäftigung die Schüler haben. Die Liste war lang: Zocken, Fußball, Klavierspielen, Tanzen, Reiten, Turnen, aber doch auch mehrfach: Lesen.

Heiner Scholing las aus dem Buch „Miles & Niles – Hirnzellen im Hinterhalt“ von Jory John vor, in dem es ums Streichespielen geht. Begeistert hingen die Schüler dem Vorleser an den Lippen. Vorlesen schafft Gemeinschaft, vermittelt Nähe und Geborgenheit, fördert das Zuhören, regt die Fantasie an und ist ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung von Sprache und Denken. Das war auch schon dem alten Goethe klar, von dem das Zitat lebendig blieb: „Vorlesen ist die Mutter des Lesens!“

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