EnBW errichtet weitere Anlagen östlich des Ortes

Drei neue Windräder bei Stadorf

Zwischen Groß Süstedt und Stadorf stehen bereits mehrere Windkraftanlagen. Das Unternehmen Energie Baden-Württemberg will drei weitere Anlagen in der Gemarkung Stadorf errichten.
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Zwischen Groß Süstedt und Stadorf stehen bereits mehrere Windkraftanlagen. Das Unternehmen Energie Baden-Württemberg will drei weitere Anlagen in der Gemarkung Stadorf errichten.

Stadorf – Der Windpark Schwienau bei Stadorf wird um drei weitere Windräder vergrößert. Das teilt der Betreiber Energie Baden-Württemberg (EnBW) in einer Pressemitteilung mit.

„Die geplante Erweiterung des Windparks Schwienau hat eine entscheidende Hürde genommen“, sagt EnBW-Sprecher Ulrich Stark. Nachdem der Landkreis Uelzen ende Juli die Genehmigung für das Projekt erteilt habe, habe es jetzt auch grünes Licht vonseiten der Bundesnetzagentur im Rahmen der September-Ausschreibung gegeben. Geplant ist laut Stark, die drei Windkraftanlagen bis spätestens Mitte 2021 zu errichten.

Die Anlagen erreichen eine Höhe zwischen 223 und 241 Metern. Die Anlagen haben eine maximale Leistung von 4200 Kilowatt. EnBW rechnet mit einer jährlichen Stromernte von deutlich über 30 Millionen Kilowattstunden im Jahr. „Damit können wir rechnerisch an die 10 000 Haushalte klimaschonend versorgen“, meint Stark. Die Anlagen des Windparks Schwienau III werden östlich der Gemarkung Stadorf auf landwirtschaftlich genutzten Flächen errichtet.

Dort betreibt die EnBW bereits fünf Anlagen. Außerdem befinden sich auf dem Gebiet der Gemeinde Gerdau noch weitere Anlagen des Betreibers PNE Wind, sodass dort zurzeit insgesamt noch mehr Anlagen in Betrieb sind.

Die Pläne zur Erweiterung hegt EnBW schon seit Längerem. 2015 hatte das Unternehmen aus dem Südwesten der Republik die Planungen und Untersuchungen für die Erweiterung aufgenommen. Und stellte 2016 das Projekt im Rat der Gemeinde Schwienau und dem Rat der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf vor. Damals war von drei Anlagen die Rede, die eine Höhe von 200 Metern haben sollen. Laut Stark habe es aber aufgrund des technischen Fortschritts noch einmal eine Umplanung gegeben, wodurch die Anlagen höher werden.

VON LARS LOHMANN

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