„Gesehen“-Vermerk für Teilabschnitt bis Bad Bevensen

A 39: Bund stimmt weiterer Planung zu

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nre Bad Bevensen/Berlin. Das Bundesverkehrsministerium hat dem Planungabschnitt der A 39 zwischen Lüneburg und Bad Bevensen den sogenannten Gesehen-Vermerk erteilt und damit den Planungen für das Teilstück zugestimmt.

Darüber informierte gestern Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Damit seien die Voraussetzungen zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Bauabschnitt gegeben, so Ferlemann.

Bei dem Teilstück handelt es sich um eine Strecke von 20 Kilometern, die nach Angaben der niedersächsischen Landesstraßenbaubehörde östlich der Salzstadt an der Verknüpfung zur Bundesstraße B 216 und zur Landestraße 221 beginnt und nach der Querung des Elbe-Seitenkanals in südliche Richtung zunächst in Parallel-Lage zum Elbe-Seitenkanal verläuft. In Höhe der Ortschaft Altenmedingen schwenkt die Trasse in südöstlicher Richtung ab, quert die L 232 und endet in Höhe Bad Bevensen.

Der Bundestagabgeordnete Henning Otte (CDU) sprach von einem „Meilenstein für die Anbindung und die Zukunft von Nordostniedersachsen, insbesondere auch für Stadt und Landkreis Uelzen“. Er wies allerdings auf das Problem mit den Planungsabschnitten in Bad Bevensen hin. Die späteren Bauabschnitte müssten so gestaltet werden, dass der Verkehr in der Bauphase nicht durch den Kurort geleitet werde.

Insgesamt umfasst der Lückenschluss der A 39 sieben Bauabschnitte. Zwei davon sind bereits im Planfeststellungsverfahren.

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