Post verhandelt mit möglichem Partner für Annahmestelle in Bad Bevensen / Standort nahe des Kurzentrums erwünscht

Brieffrage weiter ungeklärt

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Noch rollen die gelben Postwagen von der Bahnhofstraße aus durch die Kurstadt. Ende des Jahres wird die Post aus dem Gebäude ausziehen.

wb Bad Bevensen. An der Zugangstür zur Jod-Sole-Therme hängt zwar noch das Hinweisschild auf die Poststelle im Kurzentrum, Briefe und Pakete werden Einwohner und Gäste der Stadt dort aber schon seit Ende Januar nicht mehr los.

Mit der Schließung des Kurhauses hat der Erzgebirgsladen seine Handelsfläche zwischen Therme und Kurhausfoyer geräumt und mit ihm ging auch die Postannahmestelle – Ersatz ist noch nicht gefunden.

„Wir sind mit unseren Verhandlungen noch nicht ganz am Ziel, hoffen aber in Bälde einen Erfolg melden zu können“, erklärt Jens-Uwe Hogardt, Pressesprecher Deutsche Post DHL Niedersachsen, auf AZ-Nachfrage. Die Post sei mit einem möglichen Partner im Gespräch, der eine Annahme ganz in der Nähe des bisherigen Standortes an der Dahlenburger Straße möglich machen könnte. Das Bad Bevenser Kurhaus soll nach Ostern abgerissen werden, um Platz für einen Neubau an nahezu identischer Stelle zu machen. Für fünf Millionen Euro soll das neue Kurhaus bis Ende 2015 fertiggestellt werden.

Und noch etwas ändert sich in der Bevenser Postlandschaft: Ende des Jahres wird die Post das Verteilungszentrum an der Bahnhofstraße räumen und in einen Neubau ziehen, der im Industriegebiet Kurze Bülten entstehen soll (die AZ berichtete). Das denkmalgeschützte Gebäude an der Bahnhofstraße möchte Jens Richter, ein Investor aus Hamburg, barrierefrei umbauen und zusammen mit der AWO eine Art Mehrgenerationenhaus im Erdgeschoss und Wohnraum im ersten Stock einrichten.

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