Angriff eines Marokkaners (26) auf Polizeibeamte in Bad Bevensen

Blut auf der Haut, auf Schleimhäuten und Uniformen: Polizisten in ärztlicher Behandlung

mdk Bad Bevensen/Rosche. Die Polizeibeamten, die in der Nacht zu Freitag einen randalierenden Marokkaner in einer Asylbewerber-Unterkunft in Bad Bevensen überwältigten, sind weiterhin dienstfähig – aber in ärztlicher Behandlung.

Wie berichtet, kam es Freitagmorgen gegen 4.45 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der besagten Flüchtlingsunterkunft in Bad Bevensen.

Nachdem der aggressiv auftretende Marokkaner eine Tür eingetreten hatte, hatte er das Gebäude zunächst verlassen, kam jedoch zurück und schlug ein Fenster ein.

Die eintreffenden Polizeibeamten wurden von dem 26-jährigen Täter sofort angegriffen. Bei der Zerstörung der Fensterscheibe fügte sich der Marokkaner laut Polizei erhebliche Schnittverletzungen zu. Beim Versuch, den Mann zu überwältigen, bekamen die Beamten das Blut des Mannes ins Gesicht, auf die Haut, auf die Schleimhäute und auf ihre Uniformen. Auch den Rettungsdienst ließ der Marokkaner nicht an sich heran, so dass selbst der als Hilfeleistung gedachte Transport ins Krankenhaus nur mit erheblichem Aufwand möglich war. 

Was der Mann, der in Rosche untergebracht ist, in Bad Bevensen wollte, konnte in dieser Nacht nicht geklärt werden. Um die Übertragung infektiöser Krankheiten durch den Kontakt mit dem Blut des Täters auszuschließen, begaben sich die weiterhin dienstfähigen Beamten vorsorglich in ärztliche Behandlung. Gegen den Täter wurden Anzeigen wegen Sachbeschädigung, Widerstand und Beleidigung geschrieben.

Rubriklistenbild: © dpa

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