Bienenbüttels Bedingung wird nicht erfüllt

Heinz-Günter Waltje

ib Bienenbüttel. Die Einheitsgemeinde Bienenbüttel wird sich nach Einschätzungen von Bürgermeister Heinz-Günter Waltje nicht an der geplanten Fusion mit Ebstorf und der Stadt Bevensen zum 1. Januar 2011 beteiligen. Ein Gespräch mit der Regierungsvertretung habe gezeigt, dass die Bedingung von Bienenbüttel, die Mitgliedsgemeinden in Bevensen und Ebstorf zu reduzieren, nicht rechtzeitig realisiert werden könnten, so Waltje. Diese Forderung hatte der Bienenbütteler Bürgermeister, wie berichtet, als Voraussetzung für eine Fusion mit den beiden Nachbarkommunen gestellt.

In der Samtgemeinde Bevensen sei man von dieser Forderung „sehr überrascht“ worden, wie Samtgemeindebürgermeister Knut Markuszewski jüngst erklärte. Einzelne Gemeindebürgermeister ließen derweil gegenüber der AZ durchblicken, dass eine Reduzierung der jetzigen acht auf drei Bevenser Mitgliedsgemeinden mit ihnen auch gar nicht zu machen sei.

Ebstorfs Samtgemeindebürgermeister Torsten Wendt zeigte Verständnis für den Schritt der Bienenbütteler. Für die kommende Woche sei ein Termin im Innenministerium vereinbart, so Wendt. Er geht davon aus, dass die Rahmenbedingungen für eine Fusion mit Bevensen bis Ende August geschaffen werden können.

Die Bevenser und Ebstorfer werden die Fusionsverhandlungen weiterführen, und die Bienenbütteler werden sich auch weiterhin daran beteiligen, um sich eventuell zu einem späteren Zeitpunkt anzuschließen.

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