Bürgermeister Martin Feller und Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer blicken auf 2014 zurück

Bevensens turbulentes Jahr

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Hier entsteht Bevensens neues Kurhaus: Im August liefen die Abrissarbeiten auf Hochtouren. Inzwischen liegt bereits das Fundament des neuen Veranstaltungshauses.

Bad Bevensen. Das Jahr 2014 war kein einfaches für Bad Bevensen: die Steuererhöhungen, die Entwicklung der strategischen Ziele, rückläufige Übernachtungszahlen, der Weggang von Uwe Winter als Chef der Bad Bevensen Marketing GmbH und der Bevenser Kurgesellschaft sowie die damit einhergehenden personellen Veränderungen – einschneidende Ereignisse reihten sich aneinander.

Bürgermeister Martin Feller und Stadtdirektor Hans-Jürgen Kammer blicken daher mit gemischten Gefühlen zurück.

Hans-Jürgen Kammer

„Wenn man darüber nachdenkt, welche Veränderungen Bad Bevensen 2014 erfahren hat, wird ja sehr schnell deutlich, dass es vor allem solche sind, die auf eine erfolgreiche Zukunft für die Stadt gerichtet sind. Das gilt – ich weiß, dass manche das nicht hören wollen – natürlich auch für die Erhöhung der Grundsteuer“, ordnet Kammer ein. 2014 ist für ihn die Fortführung des Aufbruchs, der die Kurstadt in den vergangenen Jahren geprägt hat: Denn viele Projekte, die für die Zukunft der Kurstadt wichtig seien – beispielsweise die Umgestaltung der Fußgängerzone und die Frischekur für den Kurpark – sind bereits abgeschlossen. „Die Stimmung in der Stadt macht mir richtig Spaß. Ich treffe viele Leute, die es wirklich toll finden, was Bad Bevensen 2014 geschafft hat: Nämlich große Projekte zu realisieren beziehungsweise abzuschließen und trotzdem mit einem ausgeglichenen Haushalt ins nächste Jahr zu gehen. Das gelingt nicht vielen Städten, und deshalb sind viele Leute völlig zu Recht auch ein bisschen stolz auf ihre Stadt“, sagt Kammer.

Martin Feller

Martin Feller beschreibt die Stimmung in der Stadt etwas gedämpfter: „Wir haben einen ausgeglichenen Haushalt erreicht, das war unser oberstes Ziel“, sagt Feller. Weil die guten Zahlen aber zu einem Großteil durch Steuererhöhungen erreicht wurden, beäugt er die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Es sei „eindeutig zu viel“ gewesen, „was an schwierigen Dingen auf Einwohner, Politik und Verwaltung“ 2014 eingeströmt sei. [...]

Von Wiebke Brütt

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