„Ein Impuls für die Stadt“

Bad Bevensen schreibt Planung für Landesgartenschau 2026 aus

Der Kurpark und weitere Attraktionen könnten Besucher bei einer Landesgartenschau anziehen.
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Der Kurpark und weitere Attraktionen könnten Besucher bei einer Landesgartenschau anziehen.

Bad Bevensen – Trotz der geltenden Haushaltssperre macht die Stadt Bad Bevensen jetzt den ersten Schritt für eine Bewerbung zur Landesgartenschau 2026. Ein Planer soll gesucht werden, der eine Machbarkeitsstudie erstellt.

Die Ausschreibung wird derzeit vorbereitet, berichtet Stadtdirektor Martin Feller. 150 000 Euro stehen für das Gutachten im Haushalt bereit und werden für diesen Zweck von Feller freigegeben. Voraussichtlich im Sommer 2021 läuft die Bewerbungsfrist ab.

„Wir glauben, dass die Landesgartenschau einen großen Impuls für die Stadt bringen kann“, rechtfertigt Feller die Investitionen trotz der Einnahmeverluste in Millionenhöhe. „Die Stadt, die die Landesgartenschau ausrichtet, ist in aller Munde. Insofern wollen wir keine Fristen versäumen.“ Gerade die Corona-Krise habe gezeigt, dass der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig der Kurstadt sei. Hier zu sparen, würde eine Negativspirale in Gang setzen.

Der Deutschland-Tourismus werde gestärkt aus der Krise hervorgehen, ist Feller überzeugt. Schon im August habe die Auslastung der Bevenser Beherbergungsbetriebe nur noch zehn Prozent unter dem Wert des Vorjahres gelegen. Damit würden auch die Einnahmen der Stadt wieder steigen. Das Land fördert die ausrichtende Kommune mit einem Millionenbetrag.

Das Motto der Bewerbung wird etwas mit Natur zu tun haben, kündigt Feller an. Der Planer werde das ganze Stadtgebiet betrachten. Ein Bestandteil könne die Entwicklung eines neuen Stadtteils auf dem Gelände des ehemaligen Hamburgischen Krankenhauses sein. Die hierfür beschlossene Machbarkeitsstudie wurde aufgrund der Haushaltssperre noch nicht vergeben. VON GERHARD STERNITZKE

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