Herstellererlaubnis bleibt vorerst bei Kurgesellschaft / Keine weiteren Bescheide eingegangen

Stille ruht der Sole-See

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Bevensens flüssiges Gold fließt durch die Leitungen im Keller der Jod-Sole-Therme.

Bad Bevensen. Während die Schätze in Bad Bevensens Erdreich derzeit im Punkt Geothermie Positiv-Schlagzeilen machen, heißt es an anderer Stelle „stille ruht der See“– so zumindest formuliert Uwe Winter den Status quo im Prüfungsverfahren der Bevenser Jod-Sole.

Das Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg hatte die Kurgesellschaft per Bescheid dazu aufgefordert, ihre Herstellungserlaubnis für die Jod-Sole nach Arzneimittelgesetz zurückzugeben. Ein Verlust, der für den Tourismusstandort gravierende Folgen haben könnte: Denn Bad Bevensen dürfte mit der jodhaltigen Sole nicht mehr im bisherigen Umfang werben und wäre auch im Bereich der Nutzung eingeschränkt – hinzu kämen Kosten für eine neue Klassifizierung des mineralhaltigen Wassers und fürs Marketing.

Winter hatte darum gegen den Bescheid, der auf Grundlage neuer Klassifizierungsrichtlinien ausgestellt wurde und der Folge einer deutschlandweiten Diskussion ist, Einspruch eingelegt und „wartet nun ab“.

Von Wiebke Brütt

Wie es weiter geht, lesen Sie am Freitag in der AZ.

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