Kulturlandschaften auf igs 2013 Hamburg / Bevenser und Bodenteicher dabei

Beeilen für die Gartenschau

ib Hamburg/Bad Bevensen/Bad Bodenteich. Die fünf Kulturlandschaften der Metropolregion Hamburg präsentieren sich auf der Internationalen Gartenschau (igs) 2013.

Ganz nah beieinander können hier Landschaften erlebt werden, die diese norddeutsche Region auszeichnen: Altes Land, die Lüneburger Heide, die Vier- und Marschlande, das Pinneberger Baumschulland und die Schleswig-Holsteiner Knicklandschaft. Teilnehmer der igs 2013 werden, wie berichtet, auch Bad Bodenteich mit seinem Seepark und Bad Bevensen mit seinem Kurpark sein.

Erst am Freitagabend wurde in Bad Bevensen ein Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt, das im Rahmen der igs 2013 präsentiert werden soll: die Sonnenfalle im Kurpark. In einem Bürgerbeteiligungsabend, der zu diesem und anderen Themen angeboten wurde, stellte sich schnell heraus, dass die Bevenser Einwohner dem Vorhaben positiv gegenüber stehen.

Rund 980 000 Euro – bei 75-prozentiger Bezuschussung aus EU-Töpfen – wird die Sonnenfalle samt ihrer Außenanlage kosten. Neben Sitzmöglichkeiten soll das rund 60 Quadratmeter große Glasgebäude auch ein Kneippsches Armbecken beherbergen. Ob zudem ein Wassertretbecken integriert werden kann, wird derzeit noch geprüft. Die Sonnenfalle soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden. Einerseits, weil die Zuschüsse mit Jahresende auslaufen, andererseits wegen der igs. „Wir möchten natürlich nicht, dass die Besucher da auf einer Baustelle herumlaufen müssen“, erklärte Bevensens Bauamtsleiter Roland Klewwe.

Die igs 2013 wird die Kulturlandschaften der Metropolregion Hamburg in die Gartenschau einbinden, weil sie nicht zuletzt wichtige Naherholungsgebiete sind. Ihre Besonderheiten werden ein halbes Jahr lang auf einer Gesamtfläche von rund 1,5 Hektar erlebbar sein. Die Metropolregion Hamburg hat dieses Vorhaben als Leitprojekt ausgewählt. Die Gesamtkosten liegen bei 700 000 Euro. Wobei knapp 600 000 Euro von der Metropolregion Hamburg getragen werden.

Um die Vielfalt der Region darstellen und die Einbindung der verschiedenen Akteure vor Ort leisten zu können, wurden professionelle Regionalmanagements eingesetzt. Diese haben sich jetzt im Rahmen eines Workshops gemeinsam der Öffentlichkeit vorgestellt und ihre Arbeit aufgenommen. Als Zentrale Regionalmanagerin der Kulturlandschaften ist Anke Lütjens, Agraringenieurin, M+T Markt und Trend GmbH, Neumünster, im Einsatz. Für die Lüneburger Heide hat Marlene Feucker, Raumplanerin der BTE Tourismusmanagement & Regionalentwicklung, Hannover, ihre Arbeit aufgenommen.

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