Erdarbeiten gestartet / Fundament soll im Januar gegossen werden

Bagger rollen für die Kleiderkammer in Bevensen

Löscheinsatz in Klein Bünstorf.
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 In der Kleiderkammer soll die Einsatzkleidung der 1300 Feuerwehrleute der Samtgemeinde für die professionelle Reinigung nach erfolgtem Einsatz gesammelt werden, 
  • Lars Lohmann
    VonLars Lohmann
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Es tut sich was auf dem Gelände der Bad Bevenser Feuerwehr an der Straße „Kurze Bülten“. Die vorbereitenden Erdarbeiten für den Bau der neuen Kleiderkammer für die Wehren der Samtgemeinde sind in vollem Gange.

Neben den Erdarbeiten werden laut Bauamtsleiter Roland Klewwe auch die Versorgungsanschlüsse für den Neubau verlegt.

„Wenn alles nach Plan läuft, können wir Anfang Januar das Fundament für die Kleiderkammer gießen“, sagt Klewwe. Das sei aber natürlich von der Witterung abhängig. Anschließend, nachdem das Fundament ausreichend getrocknet ist, soll dann der Rohbau des Gebäudes in Angriff genommen werden. „Wenn das Wetter mitspielt, dauert das zwei Monate und wir sind damit im April fertig“, skizziert Klewwe den weiteren Ablauf.

Parallel laufen zurzeit noch die Ausschreibungen für den Innenausbau wie zum Beispiel den Einbau der Heizungsanlage. Außerdem mussten die Dachdeckerarbeiten ein zweites Mal ausgeschrieben werden. „Wir hatten kein tragfähiges Angebot bekommen“, sagt Klewwe. Generell sei es vor allem im Hochbau derzeit schwieriger Firmen zu finden als im Tiefbau. In beiden Bereichen sind die Preise weiterhin hoch.

Der Innenausbau der Kleiderkammer soll, wenn alles problemlos über die Bühne geht, im Herbst abgeschlossen sein, sodass sie dann auch genutzt werden kann.

Das Gebäude wird dann auch einen entsprechenden Energiestandard erreichen, sodass eine Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Höhe von 100 000 Euro fließen wird. Außerdem wird es eine Photovoltaikanlage auf dem Dach geben und das Gebäude wird mit einer Wärmepumpe geheizt. „Es entspricht dem, was heute in Einfamilienhäusern üblich ist“, sagt Klewwe.

Über den Haushalt der Samtgemeinde sind insgesamt 1,2 Millionen Euro für den Neubau vorgesehen. Darin sind auch die gegenwärtigen Preissteigerungen abgebildet.

Die Kleiderkammer wird benötigt, da die alte Kammer zum einen zu klein ist und zum anderen nicht mehr auf dem Stand der heutigen Zeit ist. In der Kammer soll die Einsatzkleidung der 1300 Feuerwehrleute der Samtgemeinde für die professionelle Reinigung nach erfolgtem Einsatz gesammelt werden, damit sie anschließend von einer Fachfirma professionell gereinigt werden kann. Denn Ruß und Rauch bei Bränden enthalten oftmals krebserregende Stoffe, die sich in der Einsatzkleidung festsetzen können

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