AZ-Blitz: Kinder entgehen knapp Katastrophe

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Die Kinder hatten großes Glück, dass sie bei der Reaktionszeit von nur zwei Sekunden nach dem Erkennen nahender Züge nicht überfahren wurden.

mdk Medingen. Spielende Kinder haben am Dienstagabend gegen 18 Uhr für einen Einsatz der Polizei sowie für eine einstündige Sperrung der Bahnstrecke Hannover-Hamburg gesorgt. Die beiden Jungen im Alter von sechs und sieben Jahren befanden sich in höchster Lebensgefahr, da sie sich auf den Gleisen der stark frequentierten ICE-Strecke aufhielten.

Sie spielten auf den Gleisen, die von Zügen mit bis zu 200 Stundenkilometern befahren werden. Ein Lokführer hatte die Jungen auf der Strecke gemeldet. Die Jugnen hatten Steine, Äste und Flaschen über neun Meter auf die Schienen gelegt. Beim Überfahren der Hindernisse wurden ein Kabel und mehrere Schwellen beschädigt.

Die Kinder hatten großes Glück, dass sie bei der Reaktionszeit von nur zwei Sekunden nach dem Erkennen nahender Züge nicht überfahren wurden. Denn 200 Stundenkilometer schnelle Züge legen laut Polizei rund 55 Meter pro Sekunde zurück.

Einsätze wegen Kindern, die Bahnanlagen in Unkenntnis der Gefahren mit "Abenteuerspielplätzen" gleichsetzen, sind besonders zur warmen Jahreszeit an der Tagesordnung. Die Bundespolizeiinspektion bittet Eltern daher eindringlich, ihre Kinder von Bahnanlagen fernzuhalten.

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